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Das Projekt innvation@school war auch heuer wieder ein voller Erfolg.
© WKK I Studiohorst

Junge Ideen, große Wirkung: Kärntens Talente begeistern bei innovation@school

Wenn Kreativität auf Teamgeist und Innovationsfreude trifft, entstehen Projekte mit Zukunft. Genau das bewiesen Kärntens Schüler:innen auch heuer wieder beim Ideenwettbewerb innovation@school. Bereits zum 22. Mal wurden junge Talente dazu eingeladen, ihre visionären Ideen zu entwickeln und gemeinsam mit Unternehmen in die Praxis umzusetzen. Bei der gestrigen innoGala standen schließlich die besten Projekte des Jahres im Mittelpunkt. Das Siegerprojekt „Green Cabinet Builder - Robotergestützte Verdrahtung“ überzeugte die Jury besonders und wurde von Schüler:innen der HTL Wolfsberg eingereicht.

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Aktualisiert am 03.06.2026

Kreative Ideen, innovative Lösungsansätze und beeindruckender Teamgeist: Der Wettbewerb innovation@school zeigte auch heuer wieder eindrucksvoll, wie viel Potenzial in Kärntens Jugend steckt. Initiiert von der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Kärnten und der Fachgruppe Ingenieurbüros der Wirtschaftskammer Kärnten – in Kooperation mit der Privatstiftung der Kärntner Sparkasse und der Bildungsdirektion Kärnten – motivierte der Wettbewerb erneut zahlreiche Schüler:innen dazu, ihre Ideen Realität werden zu lassen. 

Insgesamt wurden 67 Projekte von 182 engagierten Schüler:innen eingereicht – verteilt auf fünf zukunftsweisende Kategorien. Gemeinsam mit erfahrenen Wirtschaftspartnern konnten die Jugendlichen ihre Konzepte weiterentwickeln und wertvolle Einblicke in die Praxis gewinnen. „Mit innovation@school bieten wir jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Ideen mutig weiterzuentwickeln und innovative Lösungen für aktuelle gesellschaftliche und technische Herausforderungen zu erarbeiten. Der Wettbewerb schafft einen praxisnahen Rahmen, in dem Kreativität, technisches Verständnis und unternehmerisches Denken gezielt miteinander verbunden werden. Gleichzeitig sammeln die Schüler:innen (Jungingenieur:innen) wertvolle Erfahrungen in der Teamarbeit, im projektorientierten Arbeiten sowie in der professionellen Präsentation ihrer Konzepte. Genau diese Kompetenzen sind entscheidend, um Zukunft aktiv mitzugestalten und Innovation nachhaltig voranzutreiben“, erklärt Hannes Schwinger, Fachgruppenobmann der Ingenieurbüros Kärnten.

Die enge Kooperation zwischen Kärntens Bildungseinrichtungen und der Wirtschaft schafft dabei wertvolle Brücken zwischen Theorie und Praxis. Für die teilnehmenden Teams stand weit mehr als der Wettbewerbsgedanke im Vordergrund: Es ging um Zusammenarbeit, Eigeninitiative und das Entwickeln konkreter Lösungen. „Die eingereichten Projekte haben einmal mehr gezeigt, wie kreativ, lösungsorientiert und technisch versiert Kärntens Jugendliche an die Herausforderungen der Zukunft herangehen. Besonders beeindruckend war heuer die Verbindung von innovativer Technologie mit konkretem gesellschaftlichem Nutzen – von robotergestützter Automation über intelligente Steuerungs- und Assistenzsysteme bis hin zu digitalen Lösungen für mehr Transparenz und Alltagserleichterung. Die Vielfalt und Qualität der Ideen unterstreicht das enorme Potenzial unserer jungen Talente“, betonte Hans Schönegger, Vorstand der Privatstiftung Kärntner Sparkasse.

Eine unabhängige Fachjury nominierte die überzeugendsten Projekte für das große Finale. 

innoGala 2026: Große Bühne für starke Ideen

Beim gestrigen Finale der innoGala präsentierten die zehn Finalteams ihre Projekte vor zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Bildung und Politik. „Die Projekte zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in unseren jungen Menschen steckt. Mit großer Begeisterung, Kreativität und viel Einsatzbereitschaft entwickeln die Schülerinnen und Schüler innovative Lösungen für unterschiedlichste Herausforderungen. Besonders beeindruckend ist, wie praxisnah und professionell viele Ideen bereits umgesetzt wurden. Solche Initiativen fördern nicht nur technisches und wirtschaftliches Verständnis, sondern stärken auch wichtige Zukunftskompetenzen wie Teamarbeit, Eigenverantwortung und unternehmerisches Denken. Genau diese Fähigkeiten werden unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft in den kommenden Jahren brauchen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann stolz auf diese Leistung sein“, betonte WK-Vizepräsidentin Nika Basic. Bildungsdirektorin Isabella Penz: „Bildung bedeutet heute weit mehr als reines Fachwissen. Wettbewerbe wie innovation@school fördern Kreativität, Problemlösungskompetenz und Teamarbeit – genau jene Fähigkeiten, die junge Menschen für ihre Zukunft brauchen. Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Engagement und Innovationsgeist Kärntens Schülerinnen und Schüler ihre Ideen umsetzen."

And the winner is …

Das Siegerprojekt „Green Cabinet Builder - Robotergestützte Verdrahtung“ wurde prämiert. Zwei Roboter werden so programmiert, dass sie als synchronisiertes Gesamtsystem präzise Kabel verlegen können. Damit sicherten sich die Schüler:innen der HTL Wolfsberg, die ein Preisgeld in der Höhe von 1.000 Euro. Den zweiten Platz belegte die „SmartBoat - eine innovative Bootssteuerung“. Dafür gab es 600 Euro für die Schüler:innen der HTL Mössingerstraße, die ein Joystick-Steuerungssystem entwickelten, mit dem Boote präzise manövriert und automatisch auf Position gehalten werden können. Auf dem dritten Platz landete die HTBLuVA Villach mit ihrer Idee „valiora“, die mit 500 Euro belohnt wurde. „Valoria“ ist ein smarter Einkaufsassistent, die Plattform analysiert Supermarktangebote und hilft Nutzer:innen, ihren Einkauf möglichst günstig und transparent zu planen.                                                                                                            

Die Sonderpreise in Höhe von jeweils 400 Euro gingen an folgende Projekte 


  • Projekt „Trinity Chair“ (EUREGIO HTBLVA Ferlach) gesponsert von der Fachgruppe UBIT. Die Schüler:innen entwickelten einen multifunktionalen ergonomischen Arbeitsstuhl, der verschiedene Sitz-, Relax- und Stehpositionen in einem Produkt vereint.   

  • Projekt „Elias - Sign Language Interpreter“ (HTL Mössingerstraße), gesponsert von der Fachgruppe UBIT. Es handelt sich hierbei um einen Gebärdensprach-Roboter. Ein humanoider Roboter soll gesprochene Sprache und Gebärdensprache erkennen, übersetzen und selbst darstellen können.

Auch Herwig Draxler, Geschäftsführer der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Kärnten, zeigte sich begeistert vom Innovationsgeist der Jugendlichen: „Das Projekt innovation@school jedes Jahr aufs Neue, wie viel Kreativität und Motivation in Kärntens Schülerinnen und Schülern steckt. Die Projekte bringen frische Ideen hervor und geben den Jugendlichen gleichzeitig die Chance, praktische Erfahrungen zu sammeln. Genau diese Verbindung von Lernen und Praxis macht den Wettbewerb so wertvoll.“

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