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Tag 2 des ADIC
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Kärnten positioniert sich als europäischer Drohnenhub

Der zweite Tag der Austrian Defence Innovation Conference (ADIC) im Makerspace Klagenfurt der Wirtschaftskammer Kärnten widmete sich zukunftsweisenden Schlüsseltechnologien. Neben Quanten-, Neuro- und Biotechnologien standen auch Drohnen als strategische Innovationstreiber im Fokus. Impulse setzte die Keynote von Mark Höpflinger, Leiter des Schweizer Drohnen- und Robotik-Zentrums des VBS.

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 30.01.2026

Drohnen haben sich längst von militärischen Spezialanwendungen zu einer Schlüsseltechnologie an der Schnittstelle von Sicherheit, Forschung und Wirtschaft entwickelt. Innovationen aus dem Verteidigungsbereich eröffnen heute neue Einsatzfelder in Industrie, Katastrophenschutz, Landwirtschaft oder beim Management kritischer Infrastruktur – und damit große Chancen für den Wirtschaftsstandort.

Kärnten als regionaler Knotenpunkt

Kärnten entwickelt sich zunehmend zu einem strategisch wichtigen Standort für die Drohneninnovation. Mit dem Lakeside Science & Technology Park, der größten Drohnenhalle Europas und dem Outdoor Drone Space Austria (ODSA) verfügt das Bundesland über eine europaweit einzigartige Infrastruktur und positioniert sich als regionaler Knotenpunkt im europäischen Drohnen- und Sicherheitsökosystem.

WK-Präsident Jürgen Mandl betont: „Drohnen sind eine große Chance für den Wirtschaftsstandort Kärnten. Mit starker Forschung, innovativen Unternehmen und dem Drone Space Austria bringen wir beste Voraussetzungen mit, um uns als relevanter Innovationsstandort in Europa zu etablieren.“

Peter Weidinger, Unternehmensberater für Defense Ecosystems, unterstreicht die strategische Dimension: „Entscheidend ist der dauerhafte Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Bedarfsträgern. Drohnen sind universell einsetzbar – von der Landwirtschaft bis zur Inspektion kritischer Infrastruktur.“

Austausch mit der Universität Klagenfurt

Wie rasant sich autonome Drohnensysteme entwickeln und welche strategische Bedeutung ihnen künftig zukommt, zeigte Mark Höpflinger, Leiter des Schweizer Drohnen- und Robotik-Zentrums des VBS, in seiner Keynote beim ADIC auf. „In Zukunft wird man als Mensch hunderte oder tausende Drohnen überwachen, die autonom fliegen“, so Höpflinger. Um dieses Potenzial verantwortungsvoll zu nutzen, sei eine enge Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichen Bedarfsträgern entscheidend – dabei dabei sieht Höpflinger auch konkrete Anknüpfungspunkte für eine künftige Zusammenarbeit im Bereich der Drohnen und deren Abwehr mit österreichischen Forschungseinrichtungen, der sicherheitsrelevanten Technologie- und Industriebasis von Österreich. Höpflinger sieht in diesem Zusammenhang eine gute Möglichkeit, sich künftig in puncto Drohnentechnologie mit der Universität Klagenfurt auszutauschen.

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