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Constantinus Award 2026
© Lorenz Masser

Kärnten räumte beim Constantinus Award ab

Zwei Podestplätze und eine Nominierung unterstreichen die Innovationskraft der Kärntner UBIT-Branche.

Lesedauer: 3 Minuten

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Aktualisiert am 29.06.2026

Großer Erfolg für Kärnten beim Constantinus Award 2026: Gleich drei Kärntner UBIT-Betriebe sorgten bei Österreichs bedeutendster Auszeichnung für Unternehmensberatung, Informationstechnologie und Buchhaltung für starke Ergebnisse. Mit einem ersten Platz, einem zweiten Platz und einer weiteren Nominierung zählt Kärnten zu den erfolgreichsten Bundesländern des heurigen Wettbewerbs. 

Insgesamt wurden dieses Jahr 88 Projekte eingereicht. Eine hochkarätige Fachjury nominierte daraus 30 Projekte in sechs Kategorien. Die feierliche Preisverleihung fand im Salzburger Mozarteum statt und machte einmal mehr sichtbar, welche Innovationskraft in der österreichischen Beratungs- und IT-Branche steckt. 

1.Platz an NoxAvis Tech Solutions FlexCo

Den größten Kärntner Erfolg feierten Magdalena Druml und Marco Sonnberger von NoxAvis Tech Solutions FlexCo mit dem Projekt „HeliDoc“. Die KI-gestützte Sprachassistenz für die Notfallmedizin, die gemeinsam mit der ARA-Flugrettung entwickelt wurde, sicherte sich den ersten Platz in der Kategorie „Digitalisierung“. Die Lösung unterstützt Notfallteams direkt im Einsatz und zeigt eindrucksvoll, wie Künstliche Intelligenz dort eingesetzt werden kann, wo jede Sekunde zählt. „Mit HeliDoc haben wir die weltweit erste offline-fähige KI-Sprachassistenz für die Notfallmedizin entwickelt. Die Lösung dokumentiert medizinische Maßnahmen bereits während des Einsatzes und übermittelt strukturierte Informationen an das Krankenhaus, noch bevor die Patienten dort eintreffen“, berichten Druml und Sonnberger.

Platz zwei für Loop Consulting GmbH

Ebenfalls auf das Siegerpodest schaffte es die Loop Consulting GmbH von Christian Schweiger. Das Kärntner Unternehmen belegte den zweiten Platz in der Kategorie „Management Consulting“. Schweiger entwickelte für die Nentwich Gartenbau aus Niederösterreich einen Organisationsansatz und zeigte, wie neue Formen der Zusammenarbeit Produktivität, Innovationskraft und Arbeitgeberattraktivität steigern können. Schweiger über den Award: „Solche Auszeichnungen machen nicht nur innovative Beratungsansätze sichtbar, sondern vor allem Unternehmen, die bereit sind, neue Wege zu gehen. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel, Produktivitätsdruck und kulturellen Spannungen braucht Wirtschaft Betriebe, die zeigen, dass Veränderung möglich ist.“

Nominiert in der Kategorie „Standardsoftware & Cloud Services“

Komplettiert wurde die Kärntner Erfolgsgeschichte durch Daniel Kattnig von smart lake media, der mit seinem Projekt in der Kategorie „Standardsoftware & Cloud Services“ zu den österreichweit Nominierten zählt, Auftraggeber war Lanner Media. Für das Unternehmen entwickelte smart lake media eine KI-gestützte Lösung, die die Erstellung von DOOH-tauglichen Screen-Slides automatisiert und dadurch Zeit, Kosten und manuellen Aufwand reduziert. „Der Constantinus Award hat sich über die Jahre zu einer renommierten Marke entwickelt. Bereits die Aufnahme unter die besten Projekte des Landes gilt beim Constantinus Award als besondere Auszeichnung und Qualitätssiegel“, so Kattnig. 

UBIT-Betriebe in Kärnten mit Spitzenleistungen

Fachgruppenobmann Martin Zandonella war unter den ersten Gratulanten und sagte: „Damit haben unsere Mitgliedsbetriebe einmal mehr bewiesen, dass Spitzenleistungen in Beratung und IT aus Kärnten kommen. Ihr Erfolg zeigt, wie viel Innovationskraft, Know-how und Leidenschaft in den Kärntner UBIT-Betrieben steckt. Sie entwickeln Lösungen, die weit über die Landesgrenzen hinaus Maßstäbe setzen und den Wirtschaftsstandort Kärnten stärken.“

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