Kärntens Skigebiete: Beste Bedingungen zu Ostern – Erfolgreiche Saison mit starkem Finale
Mit dem nahenden Osterfest stehen Kärntens Skigebiete vor einem stimmungsvollen Saisonfinale. Die Pisten präsentieren sich aktuell in ausgezeichnetem Zustand und bieten Wintersportlern beste Bedingungen bis Ostermontag. Einige Skigebiete verlängern die Saison sogar darüber hinaus und haben auch nach Ostern noch geöffnet.
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Wer rund um Ostern noch einmal die Skier anschnallen möchte, darf sich heuer auf ein besonders winterliches Finale freuen: Laut Prognosen sorgt Frau Holle noch einmal für eine kräftige Portion Neuschnee. „Es wird noch einmal tief winterlich und kalt – ideale Bedingungen für alle Wintersportler“, freut sich Josef Bogensperger, Fachgruppenobmann der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Kärnten. Bis Ostermontag laden unter anderem die Gerlitzen, der Katschberg und Bad Kleinkirchheim zum Sonnenskilauf ein. „Gerade zu Ostern können wir noch einmal zeigen, wie attraktiv Kärnten als Wintersportdestination ist“, unterstreicht Bogensperger. „Die Kombination aus Sonne, Schnee und hervorragender Pistenqualität macht den Reiz dieser Tage aus – das sollte man sich nicht entgehen lassen.“ Darüber hinaus bleiben das Nassfeld (bis 12. April), die Turracher Höhe (bis 30. April) sowie der Mölltaler Gletscher (bis 31. Mai) weiterhin geöffnet und verlängern das Skivergnügen deutlich über die Feiertage hinaus.
Sehr positive Saisonbilanz trotz herausfordernder Bedingungen
Die Wintersaison 2025/26 verlief aus Sicht der Kärntner Seilbahnen insgesamt sehr erfolgreich – und das trotz teilweise geringer Naturschneemengen. „Es ist uns gelungen, die Qualität auf gewohnt hohem Niveau zu halten und den Gästen ein überzeugendes Gesamterlebnis zu bieten. Das zeigt einmal mehr die hohe Professionalität und Innovationskraft unserer Betriebe.“ Auch das Wetter spielte den Skigebieten in die Karten: Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, den Nebel im Tal hinter sich zu lassen und auf den Bergen Sonne und klare Sicht zu genießen. „Die Menschen sehnen sich nach Natur, Bewegung und frischer Luft. Das hat sich heuer besonders deutlich gezeigt“, erklärt Bogensperger.
Starker Trend zu Familien und Generationensport
Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den Saisonkarten: Der Kärntner Skipass verzeichnet ein zweistelliges Verkaufsplus, mit dem größten Zuwachs im Familiensegment. „Es kommen immer mehr Familien zum Skifahren – die Eltern sind dabei die wichtigsten Impulsgeber“, so Bogensperger. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist auch die intensive Zusammenarbeit mit den Schulen. Durch günstige Schulskiaktionen konnte die Zahl der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen weiter gesteigert werden. Parallel dazu zeigt sich ein gesellschaftlicher Trend: Immer mehr Menschen über 70 Jahre stehen aktiv auf der Piste. „Viele sind heute deutlich fitter als noch vor 20 Jahren und genießen das Skifahren gemeinsam mit ihren Enkerln. Skifahren ist längst ein Generationensport geworden – er verbindet die ganze Familie“, betont Bogensperger. Auch beim Skiverleih ist ein klarer Trend erkennbar: Immer mehr Familien setzen bei Kindern auf Leihausrüstung. „Für rund 150 Euro pro Saison erhält der Nachwuchs jedes Jahr ein topaktuelles Modell – das ist nicht nur praktisch, sondern auch wirtschaftlich attraktiv“, erklärt Bogensperger.
Seilbahnwirtschaft als stabiler Arbeitgeber
Die Kärntner Seilbahnwirtschaft unterstreicht auch ihre Bedeutung als wichtiger Arbeitgeber in den Regionen. „Rund 40 Prozent der Beschäftigten gehören mittlerweile zur ganzjährig angestellten Stammmannschaft, weitere 60 Prozent sind Saisonarbeitskräfte. Vor zehn Jahren lag dieses Verhältnis noch bei 30 zu 70 Prozent. Diese Entwicklung zeigt, dass unsere Branche zunehmend stabile und attraktive Arbeitsplätze schafft“, so Bogensperger.
Investitionen sichern die Zukunft des Wintersports
Auch über die laufende Saison hinaus wird kräftig investiert, um Kärnten als Wintersportstandort weiter zu stärken. Am Nassfeld entsteht ein neuer 6er-Sessellift im Übungsgelände und auf der Gerlitzen wird „Kanzelbahn II“ realisiert. „Wir denken langfristig und setzen gezielt auf Innovation und Nachhaltigkeit. So stellen wir sicher, dass Kärnten auch in Zukunft ein starker und verlässlicher Wintersportstandort bleibt“, so Bogensperger abschließend.