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Das war der KI-Day 2026.
© WKK I Anja Kopptisch

KI-Day 2026: Große Resonanz und starke Signale für Kärntens Wirtschaft

Beim KI-Day 2026, organisiert vom Servicezentrum der WK Kärnten gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Hand, wurde deutlich, wie stark KI bereits in der Kärntner Wirtschaft verankert ist. Die hohe Beteiligung und das positive Feedback unterstreichen den großen Erfolg der Veranstaltung. Gleichzeitig zeigte sich, wie Betriebe konkret unterstützt werden und welche Chancen KI bietet – in Kärnten wird das Thema gemeinsam vorangetrieben, um den Standort nachhaltig zu stärken.

Lesedauer: 3 Minuten

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Aktualisiert am 06.05.2026

Im Lakesidepark Klagenfurt drehte sich alles um konkrete Anwendungen, aktuelle Entwicklungen und praktische Zugänge zur Künstlichen Intelligenz. Zahlreiche Unternehmer:innen nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse mitzunehmen.

Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig brachte die Bedeutung klar auf den Punkt: „Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr. KI ist bereits fester Bestandteil des Alltages und entwickelt sich auch zunehmend zu einem zentralen Motor für wirtschaftlichen Erfolg. Automatisierte Prozesse und KI-Anwendungen sind für unsere Unternehmen weit mehr als ein Nice-to-have – sie sind quer durch alle Branchen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Hier müssen wir am Ball bleiben und dürfen Entwicklungen nicht verschlafen.“  

Martin Zandonella, Fachgruppenobmann der UBIT, betonte auch die Notwendigkeit, ins Tun zu kommen: „KI zu ignorieren ist keine Erfolgsstrategie. KI entfaltet ihren Nutzen nur dann, wenn sie im Unternehmen wirklich ankommt – genau dabei begleiten wir Betriebe. Unser Ziel ist es, Unternehmen vom Denken ins Handeln zu führen. Aktuell setzen 31 % der Gesamtwirtschaft KI aktiv ein, diesen Wert gilt es kurzfristig zu verdoppeln!“

KI-Guideline der WKO

Wie diese Umsetzung gelingen kann, zeigte die Wirtschaftskammer Kärnten mit praxisnahen Angeboten beim KI-Day. Gerhard Laga, stellvertretender Abteilungsleiter Servicemanagement und IKT, erklärte: „Die KI-Guidelines der WKO sind ein praxisnahes Tool, das Unternehmen Orientierung gibt und den sicheren Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Alltag erleichtert." Auch die Perspektive von Forschung und Standortentwicklung wurde beleuchtet. Martina Eckerstorfer, Geschäftsführerin DIH SÜD GmbH und Projektmanagerin BABEG, betonte: „Künstliche Intelligenz ist für viele Unternehmen eine große Chance, eröffnet neue Märkte und Effizienzpotenziale. Genau hier setzen wir als DIH SÜD an und unterstützen KMU dabei langfristig wettbewerbsfähig und zukunftsfit zu bleiben.“ 

KI-Umsetzungsförderung

Mit der KI-Umsetzungsförderung unterstützen die Wirtschaftskammer Kärnten und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig Kärntner Unternehmen dabei, KI rasch und praxisnah im Betrieb umzusetzen. Zandonella: „Gefördert werden sechs Beratungsstunden zu 100 Prozent – von der Identifikation geeigneter KI-Anwendungsfälle bis hin zu konkreten Umsetzungsschritten gemeinsam mit qualifizierten Unternehmensberatern oder IT-Dienstleistern der Fachgruppe UBIT.“ Ziel ist ein schneller erster KI-Prototyp mit klarem Fokus auf die praktische Umsetzung. 

Der Besucheransturm beim KI-Day hat mehr als deutlich gezeigt, dass Künstliche Intelligenz ein entscheidender Zukunftsfaktor für die Kärntner Wirtschaft ist. „Mit unserem neuen KWF-Produkt unterstützen wir ab 1. Juli Unternehmen dabei, die Potenziale von KI gezielt für ihre betriebliche Weiterentwicklung zu nutzen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Anwendungsfelder und praxisnahe Lösungen, die Unternehmen dabei helfen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, Prozesse zukunftsfit auszurichten und nachhaltigen Mehrwert zu schaffen“, hebt KWF-Vorstand Roland Waldner hervor. 

Unternehmen von Denken ins Tun bringen

Einen prägenden Impuls setzte Keynotespeaker Roger Basler de Roca mit seiner Botschaft: „Künstlich ist die Maschine, die Intelligenz sollte vom Menschen kommen.“ Das Programm bot einen kompakten Überblick über den aktuellen Stand der KI – mit Keynotes, Best-Practice-Beispielen, Workshops mit lokalen Experten der Fachgruppe UBIT, Podiumsdiskussion sowie Möglichkeiten zum Austausch und Networking. Besonders deutlich wurde dabei, wie Betriebe beim Einstieg und bei der Umsetzung unterstützt werden – von konkreten Anwendungsfällen bis hin zu Förder- und Serviceangeboten.

Der KI-Day zeigte eindrucksvoll, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Hand in Kärnten funktioniert. „Unser Ziel ist es, Unternehmen vom Denken ins Tun zu bringen“, so Zandonella abschließend.

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