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WK-Präsident Jürgen Mandl vor den Fahen von EU. Österreich, Kärnten und der WKO
© WKK | Helge Bauer

Mandl begrüßt neue Handelsabkommen: „Freihandel ist Motor für unseren Wohlstand“

Die jüngsten Fortschritte bei internationalen Handelsabkommen stoßen in Kärnten auf breite Zustimmung. WK-Präsident Mandl: „Ein klares Signal für wirtschaftlichen Aufschwung und neue Chancen für exportorientierte Betriebe.“

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Aktualisiert am 24.03.2026

„Besonders für ein kleines, exportstarkes Bundesland wie Kärnten sind offene Märkte und verlässliche Handelsbeziehungen entscheidend“, betont Mandl. „Freihandelsabkommen sind kein Selbstzweck, sondern sichern Arbeitsplätze, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.“ Besonders begrüßt die Kärntner Wirtschaft das neue Abkommen zwischen der Europäischen Union und Australien. Nach jahrelangen Verhandlungen konnte hier ein Durchbruch erzielt werden, der den Abbau von Zöllen und Handelshemmnissen vorsieht und neue Marktchancen für europäische Unternehmen eröffnet. „Das ist ein wichtiger Impuls für die Wirtschaft und ein starkes Zeichen für internationale Zusammenarbeit in herausfordernden Zeiten“, so Mandl. 

Rahmenbedingungen für Exporteure entscheidend

Auch das vorläufige Inkrafttreten des Mercosur-Abkommens mit 1. Mai bewertet der WK-Präsident positiv. Die Vereinbarung mit den südamerikanischen Staaten soll den Handel deutlich erleichtern und große Teile der Zölle abbauen. „Dieses Abkommen schafft Zugang zu einem der größten Wachstumsmärkte der Welt und bringt unseren Betrieben konkrete Vorteile“, erklärt Mandl. Er spricht dabei auch aus eigener Erfahrung: „Ich bin selbst als Händler von Backmaschinen international tätig und weiß, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen für den Export sind. Jeder Abbau von Bürokratie und Zollschranken erleichtert den Unternehmen die Arbeit enorm.“ 

Kärnten goes Venezuela

Vor diesem Hintergrund setzt die Wirtschaftskammer Kärnten verstärkt auf internationale Vernetzung. „Wir werden schon bald eine Wirtschaftsmission nach Venezuela entsenden, um frühzeitig neue Märkte zu erschließen und heimische Betriebe zu unterstützen“, kündigt Mandl an. Abschließend unterstreicht der WK-Präsident die strategische Bedeutung einer aktiven Handelspolitik: „Europa muss seine wirtschaftlichen Beziehungen weiter diversifizieren und stärken. Die aktuellen Abkommen sind wichtige Schritte in die richtige Richtung – jetzt gilt es, diesen Weg konsequent weiterzugehen.“

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