Kärntner Lehrling holte Gold bei Metalltechnik-Bundeswettbewerb
Max Huber von der Kunstschmiede Fladnitzer holte beim Bundeslehrlingswettbewerb in der Berufsgruppe Schmiedetechnik Gold nach Kärnten.
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170 Jahre Handwerkstradition, fünf Generationen und jetzt auch noch ein Bundessieger: Max Huber, der in der Kunstschmiede Fladnitzer in Weitensfeld sein drittes Lehrjahr als Schmiedetechniker absolviert, zeigte beim Bundeslehrlingswettbewerb der Metalltechnik in Vorarlberg, was er gelernt hat. Da es in Kärnten nur wenige Schmiedetechnik-Lehrlinge gibt, besuchen diese ab dem dritten Lehrjahr die Berufsschule im steirischen Mureck. Beim dortigen Landeslehrlingswettbewerb überzeugte Max Huber außer Konkurrenz mit seiner Leistung und wurde daraufhin für den Bundesbewerb empfohlen, bei dem er schließlich Gold holte. Mit Präzision und fachlichem Können überzeugte er die Jury und sicherte sich auf Anhieb den ersten Platz.
Technische Berufe sichern den Standort
Landesinnungsmeister Karl Paulitsch gratuliert dem Kärntner Nachwuchstalent: „Was Max Huber geleistet hat, verdient höchste Anerkennung. Er hat gezeigt, wie viel Können, Präzision und Leidenschaft bereits in unseren jungen Fachkräften steckt. Sein Erfolg spricht auch für die hohe Qualität der Lehrausbildung in Kärnten.“
Hinter dem Erfolg steht auch eine engagierte Ausbilderin: Petra Fladnitzer-Tatschl, Kärntens einzige Schmiedemeisterin. Sie hat die 1856 gegründete Wagen- und Werkzeugschmiede im Jahr 2002 von ihrer Familie übernommen und führt die Handwerkstradition seither in fünfter Generation fort. Dass nun einer ihrer Lehrlinge den Bundessieg nach Kärnten holt, ist auch eine schöne Bestätigung ihrer Ausbildungsarbeit.
Für Paulitsch zeigt der Erfolg, welchen wichtigen Beitrag gerade kleine, spezialisierte Handwerksunternehmen zur Fachkräfteausbildung leisten: „Solche Leistungen machen sichtbar, welches Potenzial in der Lehre steckt. Wer sich für einen technischen Lehrberuf entscheidet, hat hervorragende Zukunftsperspektiven. Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und damit für einen starken Wirtschaftsstandort Kärnten.“