385 Jahre Unternehmertum in Techelsberg geehrt
21 Betriebe aus dem Bezirk Klagenfurt-Land wurden für ihre langjährige unternehmerische Tätigkeit ausgezeichnet. Das längste Jubiläum: 45 Jahre.
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Hinter jedem langjährigen Betrieb stehen Menschen, die etwas aufgebaut, weiterentwickelt und immer wieder auf Veränderungen reagiert haben. Bei der Mitgliederehrung der Wirtschaftskammer Kärnten in Techelsberg wurden diesmal 21 Unternehmen aus dem Bezirk Klagenfurt-Land ausgezeichnet. Gemeinsam bringen sie es auf 385 Jahre Unternehmertum. WK-Präsident Jürgen Mandl gratulierte den Geehrten: „Ein Unternehmen über viele Jahre erfolgreich zu führen, verlangt weit mehr als eine gute Geschäftsidee. Es braucht Ausdauer, die Bereitschaft, sich laufend weiterzuentwickeln, und Menschen, die auch in herausfordernden Zeiten an ihren Betrieb glauben. Unsere Mitgliederehrungen sind deshalb vor allem ein Dank an Unternehmerinnen und Unternehmer, die über viele Jahre Verantwortung getragen und mit ihrer Arbeit wirtschaftliche Perspektiven geschaffen haben.“
Das längste Betriebsjubiläum des Abends feierte zugleich der Gastgeber: Das Hotel-Restaurant Ulbing in St. Martin am Techelsberg blickt auf 45 Jahre Unternehmertum zurück. Hausherrin Bernadette Ulbing-Gröblacher hat den Familienbetrieb vor zehn Jahren übernommen und führt damit die unternehmerische Geschichte der Familie in der nächsten Generation weiter.
Erfahrung, die in den Gemeinden bleibt
Knapp 4.300 Betriebe schaffen im Bezirk Klagenfurt-Land mehr als 16.300 Arbeitsplätze. Für WK-Bezirksstellenobmann Franz Ahm liegt die Stärke des Bezirks gerade in dieser breiten unternehmerischen Basis: „Unsere Gemeinden leben von Betrieben, die vor Ort verwurzelt sind, Arbeitsplätze anbieten und ihre Leistungen für die Menschen in der Region erbringen. Viele der heute Geehrten machen das seit Jahrzehnten. 385 Jahre Unternehmertum stehen für viel Erfahrung, aber auch für die Fähigkeit, sich immer wieder auf neue Zeiten einzustellen.“ Gerade Familienbetriebe wie das Hotel-Restaurant Ulbing zeigen für Ahm zudem, wie wichtig gelungene Übergaben für die wirtschaftliche Kontinuität einer Region sind: „Wenn ein Betrieb über Generationen weitergeführt wird, bleibt nicht nur ein Unternehmen bestehen. Es bleiben Wissen, Arbeitsplätze, Kundenbeziehungen und ein Stück wirtschaftliche Identität in der Region erhalten.“