Muttertag als wichtiger Impulsgeber für den Kärntner Handel
Rund 18 Millionen Euro geben die Kärntner:innen heuer anlässlich des Muttertags aus. Damit bestätigt der zweite Sonntag im Mai einmal mehr seine doppelte Bedeutung – als emotionaler Anlass und als wichtiger Wirtschaftsfaktor für den regionalen Einzelhandel.
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Der Muttertag am 10. Mai zählt auch heuer wieder zu den stärksten Einkaufstagen im Frühjahr. Laut aktueller Erhebung der KMU Forschung Austria planen 64 Prozent der Kärntner:innen, ein Geschenk zu machen – in den meisten Fällen für die eigene Mutter. Die durchschnittlichen Ausgaben liegen bei rund 66 Euro pro Person, was insgesamt ein Marktvolumen von etwa 18 Millionen Euro ergibt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein leichtes Plus und sorgt im Handel für positive Erwartungen. „Der Muttertag bleibt ein zentraler Impulsgeber für den Handel“, betont Raimund Haberl, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Kärnten. „Vor allem der stationäre Einzelhandel profitiert davon – insbesondere der Blumenfachhandel. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten sind solche Anlässe von großer Bedeutung.“
Blumen weiterhin klare Nummer eins
Bei der Geschenkauswahl dominieren nach wie vor Blumen und Pflanzen. 64 % der Schenkenden greifen darauf zurück – deutlich vor Süßwaren (25 %) oder Einladungen ins Restaurant (20 %). Besonders gefragt sind Orchideen (42 %), gefolgt von Rosen (34 %) und Tulpen (21 %). Der Einkauf erfolgt überwiegend im stationären Fachhandel. Haberl: „92 Prozent kaufen ihre Blumen vor Ort, während der Online-Anteil mit 17 Prozent vergleichsweise gering bleibt.“
Fokus auf Regionalität und persönliche Nähe
Für rund 69 % ist der Muttertag ein bewusst im Familienkreis gelebter Anlass. Diese persönliche Bedeutung spiegelt sich auch im Kaufverhalten wider: Regionalität und der Einkauf im stationären Handel stehen klar im Vordergrund. „Der Muttertag ist und bleibt ein wichtiger Umsatzträger für die Kärntner Wirtschaft. Das stabile Ausgabenniveau stellt gerade in der aktuellen Situation eine wertvolle Unterstützung für viele Betriebe dar. Gleichzeitig zeigt sich, dass persönliche Wertschätzung und regionale Verbundenheit weiterhin einen hohen Stellenwert haben“, so Spartenobmann Haberl abschließend.