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WK-Bezirksstellenobmann Walter Sabitzer fordert einen raschen Sicherheitsausbau, um die Gefahr von schweren Frontalzusammenstößen zukünftig zu reduzieren.
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Nach schweren Unfällen: Wirtschaft fordert raschen Ausbau der S37 und B317

Zwei schwere Verkehrsunfälle auf der S37 und der B317 binnen 48 Stunden machen die Sicherheitsdefizite auf einer zentralen Kärntner Verkehrsachse einmal mehr deutlich. Die Wirtschaftskammer Kärnten fordert daher rasche und konsequente Ausbaumaßnahmen.

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Aktualisiert am 17.04.2026

Die jüngsten schweren Unfälle auf der S37 und B317 haben einmal mehr die angespannte Verkehrssituation auf einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Kärntens verdeutlicht. Seit gestern Früh kam es zu zwei Zwischenfällen mit erheblichen Auswirkungen auf den Verkehr, die Einsatzkräfte und die betroffenen Menschen. Für die Wirtschaft ist klar: Die bestehende Infrastruktur stößt längst an ihre Grenzen. Verkehrsaufkommen und Sicherheitsanforderungen haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert – die Straße konnte damit nicht Schritt halten. 

Ausbau ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit.

WK-Bezirksstellenobmann Walter Sabitzer sieht dringenden Handlungsbedarf: „Die jüngsten Unfälle auf der S37 und der B317 führen uns in dramatischer Weise vor Augen, wie wichtig sichere und leistungsfähige Verkehrswege sind. Es kann nicht sein, dass auf einer so zentralen Strecke weiterhin solche Risiken bestehen.” Aus Sicht der Wirtschaft ist der geplante Baustart ab 2027 ein wichtiger Schritt. Gleichzeitig darf es aber zu keinen weiteren Verzögerungen kommen. „Jeder weitere Aufschub kostet im schlimmsten Fall Menschenleben. Der Ausbau der gesamten Achse S37, B317 und S36 ist keine Option, sondern eine klare Notwendigkeit.“ Neben der S37 müsse daher auch die B317 vierspurig ausgebaut und die Anbindung an die S36 konsequent weiterentwickelt werden. Nur so kann ein durchgängiger, sicherer und leistungsfähiger Lückenschluss im überregionalen Straßennetz erreicht werden. 

Zentrale Bedeutung für Wirtschaft und Region

Die Verkehrsverbindungen im Bezirk St. Veit sind nicht nur für Pendlerinnen und Pendler, sondern auch für Betriebe, Lieferketten und die gesamte wirtschaftliche Entwicklung der Region von großer Bedeutung. Eine leistungsfähige Infrastruktur ist daher Grundvoraussetzung für Standortqualität und Wettbewerbsfähigkeit. Die Wirtschaftskammer Kärnten unterstützt die laufenden Bemühungen von LHStv. Martin Gruber und fordert gleichzeitig einen raschen vierspurigen Ausbau der Strecke zwischen St. Veit und Friesach, um die Sicherheit zu erhöhen.

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