Neujahrsempfang der St. Veiter Wirtschaft unter dem Motto „Verbindungen schaffen Zukunft“
Beim Neujahrstreffen der St. Veiter Wirtschaft stand der persönliche Austausch über zentrale Standortfragen im Mittelpunkt. Mehr als 250 Gäste aus Wirtschaft, Politik und von verschiedenen Institutionen kamen zusammen, um über entscheidende Themen für die weitere Entwicklung des Bezirks zu diskutieren – von demografischen Herausforderungen über Mobilität bis hin zur Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg.
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Der Bezirk St. Veit steht vor wichtigen Weichenstellungen. Beim Neujahrsempfang der WK-Bezirksstelle St. Veit rückten Vertreter:innen aus der regionalen Wirtschaft wichtige Zukunftsthemen in den Mittelpunkt. WK-Präsident Jürgen Mandl betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung regionaler Stärke und eines gemeinsamen Vorgehens: „Ein leistungsfähiger Wirtschaftsstandort braucht Zusammenarbeit, Verlässlichkeit und klare Perspektiven. Gerade auf regionaler Ebene zeigt sich, wie viel möglich ist, wenn Betriebe, Institutionen und Interessenvertretungen an einem Strang ziehen.“
WK-Bezirksstellenobmann Walter Sabitzer unterstrich die Bedeutung von standortpolitischer Arbeit und wies auf die vielen Themenbereiche hin, bei denen Handlungsbedarf besteht. Das betrifft unter anderem Infrastruktur und Mobilität, aber auch den demografischen Wandel. Immer weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter, der damit einhergehende Fachkräftemangel und die fehlenden Betriebsnachfolger erfordern jetzt entschlossenes Handeln. „Demografie ist kein Schicksal, sondern ein Gestaltungsauftrag. Es geht darum, die Region so aufzustellen, dass Menschen hier arbeiten, leben und investieren wollen“, so Sabitzer. Gleichzeitig ist eine bessere Taktung der Zugverbindungen – insbesondere zwischen St. Veit und Friesach – ein wesentlicher Standortfaktor. „Unternehmen brauchen klare Rahmenbedingungen. Dazu gehört auch eine verlässliche öffentliche Anbindung, damit Betriebe erreichbar bleiben und der Bezirk für Fachkräfte attraktiv ist“, betonte Sabitzer.
Der Neujahrsempfang bot somit nicht nur Raum für persönlichen Austausch, sondern setzte auch inhaltlich klare Akzente für 2026: Die St. Veiter Wirtschaft wird sich auch weiterhin mit voller Kraft für Fortschritte bei zentralen Standortthemen einsetzen und über Zuständigkeitsgrenzen hinweg zusammenarbeiten.