Treffpunkt Wiesen: Regionale Wirtschaft im Schaufenster
Beim gemeinsamen Rundgang über den St. Veiter Wiesenmarkt standen heimische Betriebe, persönliche Gespräche und das Projekt „PRIMA statt prime“ im Mittelpunkt
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Die Wirtschaftsausstellung am St. Veiter Wiesenmarkt wurde am Mittwoch zum Treffpunkt für Unternehmer:innen aus dem Bezirk. Die WK-Bezirksstelle St. Veit, Frau in der Wirtschaft und die Junge Wirtschaft luden zu einem gemeinsamen Rundgang durch die Blumenhalle. Ausstellungsorganisator und Stadtrat Philipp Subosits stellte dabei regionale Betriebe aus unterschiedlichen Branchen – vom Handwerk bis zur Mode – vor.
Der Rundgang bot Gelegenheit, direkt mit den Aussteller:innen ins Gespräch zu kommen und zu sehen, wie breit die regionale Wirtschaft aufgestellt ist. WK-Bezirksstellenobmann Walter Sabitzer betonte: „Der Wiesenmarkt bringt jedes Jahr tausende Menschen zusammen und bietet unseren Betrieben daher eine hervorragende Bühne. Wer durch die Wirtschaftsausstellung geht, sieht unmittelbar, wie viel Qualität, Vielfalt und unternehmerisches Engagement es bei uns in der Region gibt.“
Für Philipp Subosits, selbst Unternehmer und Verantwortlicher für die Wirtschaftsmesse am St. Veiter Wiesenmarkt, ist gerade der direkte Kontakt ein großer Mehrwert: „Für uns Aussteller ist es enorm wertvoll, mit den Kundinnen und Kunden vor Ort ins Gespräch zu kommen und unsere Leistungen persönlich zu präsentieren. Gleichzeitig wollen wir das Bewusstsein dafür stärken, was regionale Wertschöpfung bedeutet. Wer bei heimischen Betrieben einkauft, unterstützt damit nicht nur ein einzelnes Unternehmen, sondern stärkt die gesamte Region.“
Regional einkaufen stärkt den Standort
Passend dazu wurde beim „Treffpunkt Wiesen“ auch die Initiative „PRIMA statt prime“ vorgestellt und setzte damit ein starkes Zeichen für regionales Unternehmertum. Sie soll dazu anregen, vor einem Onlinekauf bewusst zu prüfen, ob das gewünschte Produkt oder die benötigte Dienstleistung auch bei einem Betrieb in der Region erhältlich ist. „Jeder Einkauf ist auch eine Entscheidung darüber, wo Wertschöpfung entsteht. Wer regional kauft, stärkt heimische Betriebe, sichert Arbeitsplätze und Lehrstellen und trägt dazu bei, dass unsere Gemeinden lebendig bleiben. Genau dieses Bewusstsein wollen wir mit ‚PRIMA statt prime‘ schaffen“, so Sabitzer abschließend.