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Starke Partnerschaft.
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Starke Partnerschaft für den Standort Kärnten

 Die FH Kärnten und die Wirtschaftskammer Kärnten intensivieren ihre Zusammenarbeit und setzen damit ein starkes Zeichen für die Zukunft des Standorts. Ziel der erweiterten Partnerschaft ist es, Ausbildung, Forschung und wirtschaftliche Praxis noch enger zu verknüpfen und so Innovation sowie Fachkräfteentwicklung nachhaltig zu stärken.

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Aktualisiert am 06.05.2026

Wenn Forschungsergebnisse direkt in wirtschaftliche Entscheidungen einfließen und Studierende frühzeitig mit Unternehmen zusammenarbeiten, entsteht genau jener Mehrwert, den es für einen starken Wirtschaftsstandort braucht.  Die FH Kärnten und die Wirtschaftskammer Kärnten (WKK) bauen ihre bestehende Zusammenarbeit daher gezielt aus und schaffen mit einem Rahmenkooperationsvertrag die Grundlage für eine langfristige strategische Partnerschaft. Ziel ist es, Ausbildung, Forschung und unternehmerische Praxis noch enger miteinander zu verbinden.  

Konkrete Kooperation mit Wirkung

„Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Kärnten zeigt, wie angewandte Forschung und wirtschaftliche Praxis ineinandergreifen können“, betont Geschäftsführer FH-Prof. Dr. Martin Waiguny.

„Ein aktuelles Beispiel sind Studien zur Entwicklung und regionalwirtschaftlichen Bedeutung des Banken- und Versicherungssektors in Kärnten, die wir gemeinsam umsetzen. Solche Projekte liefern fundierte Entscheidungsgrundlagen für die Wirtschaft und zeigen gleichzeitig, wie Forschung konkret in der Region wirkt.“ „Darüber hinaus schaffen wir gemeinsam Rahmenbedingungen, in denen Studierende frühzeitig Einblicke in Unternehmen erhalten und aktiv an realen Fragestellungen mitarbeiten können“, so Waiguny weiter. 

Gemeinsames Ziel: Fachkräfte und Innovation stärken

Auch die Wirtschaftskammer Kärnten sieht in der vertieften Zusammenarbeit einen wichtigen Impuls für die Zukunft des Standorts:  „Unsere Unternehmen brauchen gut ausgebildete Fachkräfte, die ihr Wissen in der Praxis anwenden können“, sagt Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten. „Die Kooperation mit der FH Kärnten trägt dazu bei, Talente frühzeitig zu fördern und den Wirtschaftsstandort Kärnten nachhaltig zu stärken.“  Für MMag. Dr. Meinrad Höfferer, Direktor der Wirtschaftskammer Kärnten, liegt der Fokus auf der gemeinsamen Weiterentwicklung: „Die Herausforderungen für Unternehmen werden komplexer. Umso wichtiger ist es, Bildung und Wirtschaft eng zu verzahnen. Die Zusammenarbeit mit der FH Kärnten schafft eine starke Basis für Innovation, Qualifizierung und den Wissenstransfer in der Region.“ 

Bestehende Initiativen und neue Perspektiven

Die Partnerschaft baut auf einer Reihe bereits bestehender Kooperationen auf. Dazu zählen unter anderem das Engagement der FH Kärnten als Kategoriensponsor beim Kärntner Werbepreis „Creos“ sowie beim Ideenwettbewerb „innovation@school“, der Innovationskompetenz und unternehmerisches Denken im schulischen Umfeld fördert.  Auch die internationale Dimension wird weiter ausgebaut: Über Programme wie ACE2-EU, ein europäisches Netzwerk für Austausch und Zusammenarbeit, entstehen neue Möglichkeiten für Kooperation und Qualifizierung über Ländergrenzen hinweg – sowohl für Studierende als auch für Unternehmen. 

Mit dem neuen Rahmenvertrag soll die Zusammenarbeit nun gezielt ausgebaut werden – etwa durch gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Gastvorträge aus der Praxis, Kooperationen bei Veranstaltungen sowie neue Weiterbildungsformate. Initiativen wie der Makerspace Carinthia, ein Ort für gemeinsames Arbeiten und Entwickeln von Ideen, werden dabei als Schnittstelle zwischen Hochschule und Wirtschaft weiterentwickelt.  

Langfristige Partnerschaft für Kärnten

Die Kooperation ist auf unbestimmte Zeit angelegt und schafft einen verbindlichen Rahmen für die weitere Zusammenarbeit. Ziel ist es, die Verbindung zwischen Hochschule und Wirtschaft nachhaltig zu stärken und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen von morgen zu entwickeln – von der Qualifizierung zukünftiger Fachkräfte bis hin zur Umsetzung innovativer Projekte im regionalen Umfeld.

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