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Peter Storfer
© WKK I Sabine Biedermann

Storfer: „Sanierungsoffensive 2027 stärkt Kärntens Gewerbe und Handwerk“

500 Millionen Euro für Sanierung und Heizungstausch stärken Bauwirtschaft und Installationshandwerk. Erster Fördercall startet bereits 2. November. 

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 13.10.2026

Ob eine neue Fassade im Lavanttal, ein gedämmtes Dach im Mölltal oder der Austausch einer alten Ölheizung im Gailtal: Die neue Sanierungsoffensive der Bundesregierung ist ein wichtiges Signal für Kärntens Gewerbe- und Handwerksbetriebe. „Wir begrüßen die Sanierungsoffensive ausdrücklich. Die Betriebe im österreichischen Gewerbe und Handwerk sind die praktischen Umsetzer, die die Klima- und Energiewende auf den Boden bringen. Besonders die Bauwirtschaft und das Handwerk durchlaufen schwierige Zeiten. Wenn die Menschen ihre Häuser sanieren, profitieren unsere Betriebe vor Ort – vom Installateur über den Dachdecker bis zum Fensterbauer. Das Geld bleibt in der Region und sichert Arbeitsplätze. Damit setzt die Bundesregierung eine wichtige Forderung der heimischen Wirtschaft um“, betont Peter Storfer, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Kärnten.  

Förderstart bereits am 2. November

Besonders erfreulich ist für Storfer, dass bereits ab 2. November Anträge für den Heizungstausch gestellt werden können. „Wir haben uns dafür eingesetzt, dass diese Mittel rasch wieder zur Verfügung stehen. Denn unsere Betriebe brauchen jetzt Aufträge für die Planungssicherheit im neuen Jahr“, so Storfer. Der Förderstart für thermische Sanierungen ist für 4. Jänner 2027 angekündigt. 

Für 2027 sind österreichweit insgesamt 500 Millionen Euro vorgesehen. Davon entfallen 321 Millionen Euro auf thermische Sanierungen wie Fassaden- und Dachdämmungen oder den Austausch alter Fenster und Außentüren. Weitere 179 Millionen Euro stehen für den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme wie Wärmepumpen oder Biomasseheizungen zur Verfügung.  

Einfache Abwicklung für Betriebe entscheidend

Von der Sanierungsoffensive profitieren zahlreiche Branchen des Gewerbes und Handwerks; speziell Installationsbetriebe und das Bau- und Baunebengewerbe. Damit werde ein Wachstumsimpuls nach vielen Jahren mit sehr schwacher Baukonjunktur gesetzt. Entscheidend sind dafür klare Förderbedingungen und eine verlässliche Abwicklung. „Es darf nicht passieren, dass Förderungen an komplizierten Anträgen scheitern oder nach wenigen Wochen wieder ausgeschöpft sind. Unsere Betriebe brauchen Planungssicherheit. Wenn investiert und saniert wird, profitieren die Unternehmen, die Beschäftigten und das Klima gleichermaßen. Jetzt muss die Offensive rasch auf den Kärntner Baustellen und in den Auftragsbüchern ankommen. In Kärnten sind noch rund 45.000 Ölheizungen in Betrieb, mit der neuen Förderungen gibt es wieder einen Anreiz, diese auszutauschen“, so Storfer abschließend.