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Valentinstag 2026
© KMU Austria

Valentinstag als Umsatzmotor im Kärntner Handel

Blumen, Süßigkeiten und andere kleine Aufmerksamkeiten – am 14. Februar schenken die Kärntnerinnen und Kärntner ihren Liebsten etwas ganz Besonderes. Doch nicht nur die Herzen schlagen an diesem Tag höher, denn trotz angespannter Wirtschaftslage bleibt der Valentinstag ein wichtiger Umsatzbringer für den Kärntner Handel.

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 04.02.2026

Der Valentinstag ist für viele Kärntnerinnen und Kärntner weiterhin ein fixer Termin im Kalender. Laut aktueller Erhebung der KMU Forschung Austria planen 70 Prozent der Bevölkerung, am 14. Februar ein Geschenk zu kaufen. Damit bleibt der Tag der Liebenden auch 2026 ein bedeutender Umsatzimpuls für den heimischen Handel.

Beschenkt wird dabei vor allem der oder die eigene Partnerin: 75 Prozent der Männer und 63 Prozent der Frauen machen ihrem Gegenüber zum Valentinstag eine Freude. Im Durchschnitt werden dafür rund 45 Euro pro Person ausgegeben, das sind um 10 Euro weniger als noch vor einem Jahr. Insgesamt fließen heuer in Kärnten rund 14 Millionen Euro in Valentinstagsgeschenke. „Der Valentinstag zeigt Jahr für Jahr, dass Emotionen ein starker Motor für den Handel sind – auch dann, wenn die allgemeine Konsumstimmung zurückhaltend ist“, betont Raimund Haberl, Obmann der Sparte Handel in der WK Kärnten. „Es geht nicht um große Ausgaben, sondern um persönliche Gesten. Genau hier punktet der regionale Handel mit Qualität, Beratung und Individualität.“ 

Blumen bleiben das Geschenk Nummer eins

Blumen und Pflanzen sind auch 2026 das mit Abstand beliebteste Präsent: Fast jede zweite schenkende Person greift zu floralen Aufmerksamkeiten. Besonders gefragt sind Rosen (53%), gefolgt von Tulpen (31%) und Orchideen (22%). Ergänzt wird das Spektrum durch Süßigkeiten, Restaurantbesuche sowie Parfums und Kosmetika. Haberl dazu: „Gleichzeitig sehen wir, dass auch gemeinsame Erlebnisse und bewusst ausgewählte Geschenke immer wichtiger werden.“ 

Stationärer Handel klar bevorzugt

Der Valentinstagseinkauf findet überwiegend im stationären Handel statt: 86 Prozent der Käuferinnen und Käufer erwerben ihre Geschenke direkt vor Ort, 25 Prozent ziehen den Onlinehandel vor. „Der persönliche Einkauf, das Gespräch mit den Händlerinnen und Händlern und das unmittelbare Erlebnis spielen gerade bei emotionalen Anlässen eine zentrale Rolle“, so Haberl. „Wer regional einkauft, stärkt nicht nur die heimische Wirtschaft, sondern sorgt auch dafür, dass Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Kärnten bleiben.“

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