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Hannes Dopler, Sprecher des Veranstaltungsbeirates in der Wirtschaftskammer Kärnten
© WKK, Helge Bauer

Vergnügungssteuer ist das falsche Signal

Die WK Kärnten warnt vor zusätzlichen Belastungen für Veranstalter. Neue Abgaben gefährden Investitionen, Veranstaltungen und regionale Wertschöpfung.

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 03.08.2026

Die Wirtschaftskammer Kärnten sieht die angekündigte Wiedereinführung der Vergnügungssteuer in Moosburg mit großer Sorge. Gerade in einer Zeit, in der Gemeinden um Veranstaltungen, Gäste und Kaufkraft konkurrieren, seien zusätzliche Abgaben das falsche Signal. Die Veranstaltungsbranche kämpft nach wie vor mit stark gestiegenen Kosten für Personal, Energie, Sicherheit und Infrastruktur. Weitere Belastungen gefährden ihre Wettbewerbsfähigkeit und könnten dazu führen, dass Veranstaltungen künftig an andere Standorte verlagert werden.  

„Unsere Veranstalter schaffen Erlebnisse, bringen Menschen zusammen und sorgen für Wertschöpfung weit über das eigentliche Event hinaus. Sie füllen Hotels, Gastronomiebetriebe und den Handel mit Leben. Wer diese Branche zusätzlich besteuert, belastet nicht nur die Veranstalter, sondern schwächt den gesamten Wirtschaftsstandort“, betont Hannes Dopler, Sprecher des Veranstaltungsbeirats der Wirtschaftskammer Kärnten. Kärnten braucht daher keine neuen Abgaben, sondern verlässliche Rahmenbedingungen für jene Unternehmen, die Veranstaltungen organisieren und damit einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wirtschaft leisten. „Die Kosten für Veranstaltungen sind in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Zusätzliche kommunale Abgaben verschärfen den Druck weiter und machen Kärnten im Wettbewerb mit anderen Standorten unattraktiver. Am Ende zahlen entweder die Besucher:innen höhere Ticketpreise – oder Veranstaltungen finden gar nicht mehr statt beziehungsweise wandern in Gemeinden ab, die auf eine solche Steuer verzichten“, so Dopler. 

Die Wirtschaftskammer Kärnten spricht sich daher weiterhin für eine Abschaffung bzw. Nicht-Einhebung der Vergnügungssteuer aus. Das Ziel müsse darin bestehen, Veranstalter zu entlasten und nicht zusätzlich zu belasten. Denn jeder Euro, der in Veranstaltungen investiert wird, kommt in Form von Nächtigungen, Gastronomieumsätzen, regionaler Wertschöpfung und Beschäftigung vielfach zurück.

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