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Geschäftsbericht 2025
© Peter Just

Wirtschaftskammer entlastet Kärntens Betriebe um 5,2 Mio. Euro pro Jahr

„Schaffen die Rahmenbedingungen für eine schlankere und schlagkräftige Vertretung sowie weiterhin vorbildlichen Service für Mitglieder“, so Präsident Mandl.

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Aktualisiert am 26.06.2026

Mit dem Beschluss im erweiterten Präsidium der Wirtschaftskammer Österreich es nun fix: Auch Kärntens Wirtschaft wird um mehr als fünf Millionen Euro jährlich entlastet. Erste Schritte erfolgen 2028, ab 2030 wird die Entlastung voll wirksam. WK-Präsident Jürgen Mandl: „Ein umfassender, österreichweiter Nachdenk- und Reformprozess hat ein herzeigbares Ergebnis gebracht. Ich bin sehr froh, dass wir die Kammerorganisation auf diese Weise in eine gedeihliche Zukunft führen können – auch wenn die Einschnitte schmerzhaft sind.“

Kammerumlage 2 wird gesenkt

Denn nicht nur die Wirtschaftskammer Österreich, auch die WK Kärnten trägt massiv zur Entlastung der Unternehmen bei: Zentraler Hebel der Reform ist die Kammerumlage 2, die als Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds von allen Mitgliedern eingehoben wird, die MitarbeiterInnen beschäftigen. Die Wirtschaftskammer Kärnten senkt die Kammerumlage zwei um 20 Prozent, die WKÖ um rund 17 Prozent. Mandl: „Mit einem ersten Schritt 2028 und voller Wirksamkeit ab 2030 entlasten wir damit die Kärntner Wirtschaft um 5,2 Mio. Euro pro Jahr. Das Umlagenvolumen sinkt von 27,7 auf 22,5 Mio. Euro jährlich.“  

30 Mitarbeiter werden abgebaut

Diese Reformen bleiben für die Kammerorganisation nicht ohne Folgen: In Summe wird die Mitarbeiterzahl (in Vollzeitäquivalenten) um 30 Personen sinken. WK-Direktor Meinrad Höfferer: „Durch vorausschauende Personalplanung und kontinuierlichen Einsparungen sowie die Einleitung von Kurskorrekturen im WIFI bereits im vergangenen Jahr mit dem Abbau von 14 Mitarbeitern gehen wir weiterhin davon aus, dass wir mit natürlichen Abgängen das Auslangen finden. In Summe reduzieren wir den Personalstand wie bereits kommuniziert im Zeitraum 2025-2027 um 30 MitarbeiterInnen, was selbstverständlich auch die Anpassung interner Abläufe erforderlich macht.“ Präsident Mandl sieht den in Kärnten schon seit längerem eingeschlagenen Erneuerungskurs auf einem guten Weg: „Wir sind in der WK Kärnten in einem laufenden Anpassungsprozess, wie er für Unternehmen in volatilen Zeiten ganz selbstverständlich ist. Insgesamt schafft die nunmehr vorliegende bundesweite Kammerreform die Rahmenbedingungen für eine noch schlankere und schlagkräftige Vertretung sowie weiterhin vorbildlichen Service für unsere Mitglieder.“

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