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Jürgen Mandl
© Alexander Zagorz

WK-Mandl gegen Lieferkettengesetz

„Gute Intention, schlechte Ausführung!“ – Kärntens WK-Präsident Mandl lehnt das „Bürokratiemonster“ des EU-Lieferkettengesetzes ab.

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 07.02.2024


Unmissverständlich gegen den vorliegenden Entwurf eines EU-Lieferkettengesetzes hat sich heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl ausgesprochen. Er könne der grundlegenden Intention der Regelung zustimmen, aber für viele Betriebe könne sich dieses Gesetz in der aktuellen Fassung als „Bürokratiemonster“ erweisen, warnte Mandl: „Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe steht ohnehin wegen der Energiepreise und der im europäischen oder OECD-Vergleich viel zu hohen Lohn- und Lohnnebenkosten unter starkem Druck. Wir sollten dringend aufhören, auf Kosten unserer Betriebe den Weltverbesserer zu spielen, diese Rolle hat Europa derzeit international nicht.“

In einer arbeitsteiligen Weltwirtschaft sei es schlicht unmöglich, als Unternehmer unter persönlicher Strafandrohung die Hand für den Lieferanten eines Lieferanten eines Lieferanten ins Feuer zu legen. Dazu komme, dass manche internationale Zulieferer mit europäischen Firmen einfach nicht mehr zusammenarbeiten würden. Mandl: „Ich würde es bevorzugen, wenn die EU wieder vermehrt Anstrengungen unternehmen würde, ihrem Anspruch als Wohlstands- und Friedensprojekt gerecht zu werden, als unentwegt auf Kosten der Wirtschaft die Welt retten zu wollen.“

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