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Martha Schultz mit WK-Präsident Mandl bei Europlast
© OKN | Schober

WKÖ-Präsidentin Schultz besuchte Betriebe in Oberkärnten

Bei ihrem ersten offiziellen Besuch in Kärnten hat WKÖ-Präsidentin Martha Schultz gemeinsam mit WKK-Präsident Jürgen Mandl mehrere Betriebe im Bezirk Spittal besucht und sich ein umfassendes Bild von der heimischen Wirtschaft in der Region gemacht.

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Aktualisiert am 07.04.2026

Mit ihrem ersten offiziellen Besuch in Kärnten hat WKÖ-Präsidentin Martha Schultz ein klares Signal für die Bedeutung der Regionen gesetzt. Gemeinsam mit WKK-Präsident Jürgen Mandl besuchte sie mehrere Betriebe im Bezirk Spittal und nutzte die Gelegenheit zum direkten Austausch mit Unternehmer:innen und Verantwortlichen vor Ort. „Was hier auffällt, ist die enorme Bandbreite – vom Industriebetrieb bis zum familiengeführten Unternehmen. Diese Vielfalt macht Regionen wie Oberkärnten wirtschaftlich widerstandsfähig und zeigt, wie viel Substanz im Standort steckt“, so Schultz. Auch Mandl unterstrich die Bedeutung solcher Besuche: „Besonders in den Regionen zeigt sich, wie vielfältig und leistungsfähig unsere Wirtschaft ist. Der direkte Austausch mit den Betrieben ist entscheidend, um ihre Herausforderungen zu verstehen und daraus die richtigen Maßnahmen abzuleiten.“ Die Tour führte durch unterschiedliche Branchen und zeigte die wirtschaftliche Vielfalt Oberkärntens – von innovativer Industrie über nachhaltigen Holzbau bis hin zum regional verankerten Familienbetrieb. 

Breite Wirtschaftsstruktur im Mittelpunkt

Den Auftakt bildete die Firma Europlast Kunststoffbehälterindustrie GmbH in Dellach im Drautal. Das Unternehmen produziert CO₂-neutrale Großbehälter für Industrie, Logistik und Abfallwirtschaft und beschäftigt rund 140 Mitarbeiter:innen. Weiter ging es zur Weissenseer Holz-System-Bau GmbH in Greifenburg, einem traditionsreichen Betrieb mit rund 50 Beschäftigten, der für nachhaltigen Holzbau und regionale Wertschöpfung steht.

Den Abschluss bildete die APO Fruchtsäfte GmbH in Millstatt. Das familiengeführte Unternehmen ist in dritter Generation tätig, produziert hochwertige Fruchtsäfte und ist stark im regionalen Markt verankert.  

Direkter Austausch mit den Betrieben

Für WK-Präsident Jürgen Mandl steht fest, dass die richtigen Rahmenbedingungen entscheidend sind: „Unsere Betriebe brauchen vor allem eines: weniger Bürokratie und mehr unternehmerischen Spielraum. Gerade jetzt ist es wichtig, Hürden abzubauen, Verfahren zu vereinfachen und den Unternehmen wieder Luft zum Arbeiten zu geben. Nur so können sie investieren, wachsen und Arbeitsplätze sichern.“ Der persönliche Austausch sei dabei besonders wichtig, um die konkreten Herausforderungen der Unternehmen zu verstehen und gezielt darauf reagieren zu können.

Eindrücke aus erster Hand

WKÖ-Präsidentin Martha Schultz zog nach den Betriebsbesuchen ein positives, aber auch differenziertes Resümee: „Gerade solche Betriebe zeigen, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen sind – nicht abstrakt, sondern ganz konkret im Alltag. Wenn Prozesse einfacher werden und Planungssicherheit gegeben ist, können genau diese Unternehmen ihre Stärke noch besser ausspielen.“ Der Besuch in Oberkärnten unterstrich damit die Bedeutung starker Regionen für den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich.

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