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Portrait Peter Preinig
© WKK | PSB-Media

Zwischen Tradition und KI: Tischlerbranche diskutierte Zukunft des Handwerks

Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und neue technische Normen waren die zentralen Themen des diesjährigen Techniktags der Kärntner Tischler und Holzgestalter. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie stark sich das traditionelle Handwerk derzeit verändert.

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Aktualisiert am 13.05.2026

Das Tischlerhandwerk verbindet seit jeher Kreativität, Präzision und hochwertige Verarbeitung. Gleichzeitig steht die Branche vor tiefgreifenden Veränderungen. Genau diese Entwicklungen standen beim Techniktag der Kärntner Tischler und Holzgestalter im Bildungshaus Schloss Krastowitz im Mittelpunkt. Diskutiert wurden unter anderem die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf Planung und Arbeitsprozesse, nachhaltige Materialien und Produktionsweisen sowie neue technische und rechtliche Normen, mit denen sich die Branche künftig verstärkt auseinandersetzen muss. Ergänzend fand auch die Fachgruppentagung der Tischler und Holzgestalter statt. 

Künstliche Intelligenz verändert auch das Handwerk

Für Landesinnungsmeister Peter Preinig ist klar, dass Digitalisierung und KI längst auch im Tischlerhandwerk angekommen sind: „Künstliche Intelligenz wird viele Arbeitsprozesse verändern – von der Planung bis zur Organisation. Entscheidend ist aber, dass Technologie das Handwerk unterstützt und nicht ersetzt. Gerade im Tischlerbereich bleiben Kreativität, Erfahrung und die Arbeit mit dem Werkstoff Holz unersetzbar.“ Gleichzeitig müsse sich die Branche aktiv mit den neuen Möglichkeiten auseinandersetzen. „Wer offen für neue Technologien bleibt, kann Prozesse effizienter gestalten und gleichzeitig Qualität und Individualität weiter stärken.“ 

Nachhaltigkeit als Kern des Tischlerhandwerks

Ein weiterer Schwerpunkt des Techniktags war das Thema Nachhaltigkeit. Für die Tischlerbranche ist nachhaltiges Arbeiten keine kurzfristige Entwicklung, sondern seit jeher Teil des Berufsbildes. „Holz ist ein regionaler, nachhaltiger Werkstoff mit enormem Potenzial. Unsere Betriebe arbeiten seit Jahrzehnten ressourcenschonend und langlebig – genau das wird in Zukunft noch stärker gefragt sein“, betonte Preinig. Neben nachhaltigen Materialien standen auch neue Normen und gesetzliche Anforderungen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Ziel des Techniktags war es, den Betrieben aktuelle Entwicklungen praxisnah zu vermitteln und ihnen in einem zunehmend komplexen Umfeld Orientierung zu geben.

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