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Halbporträt einer Person mit Brille und Mütze, die mit der linken Hand einen aufgeklappten Laptop hält, die rechte Hand auf dessen Tastatur hat und auf die Tastatur blickt. Hinter ihr sitzt eine Person an einem aufgeklappten Laptop auf einem Tisch
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JW-Eugster: Once-Only-Prinzip muss konsequent in digitale Unternehmensgründung übersetzt werden

Wer Daten nur einmal melden soll, muss auch ein Unternehmen vollständig digital gründen können

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Aktualisiert am 17.06.2026

Die von der Bundesregierung angekündigte Weiterentwicklung der digitalen Dateninfrastruktur ist ein wichtiger Schritt. Für die Junge Wirtschaft (JW) ist klar: Jetzt muss das Once-Only-Prinzip dort ankommen, wo wirtschaftliche Zukunft entsteht – bei der Unternehmensgründung. 

Jährlich wagen tausende Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit. Dennoch kosten Behördengänge, Mehrfacheingaben und analoge Prozesse noch immer Zeit, Geld und Ressourcen. 

„Wer gründet, schafft Arbeitsplätze und Wachstum. Gerade diese Menschen dürfen nicht durch unnötige Bürokratie ausgebremst werden. Das Once-Only-Prinzip muss konsequent in einen durchgängigen digitalen Gründungsprozess übersetzt werden“, fordert Verena Eugster, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft. 

„Wir wollen eine zentrale Plattform, über die Gründerinnen und Gründer alle notwendigen Schritte unter Einbindung aller relevanter Akteure erledigen können – vom ersten Antrag bis zur letzten Bestätigung. Once‑Only, keine Schnittstellenverluste, kein Behörden‑Pingpong“, sagt JW-Bundesgeschäftsführer Lukas Sprenger. 

Die Junge Wirtschaft fordert daher einen verbindlichen Fahrplan für die volldigitale Unternehmensgründung und einen digitalen One-Stop-Shop für alle Gründungsschritte. Wer mehr Unternehmertum will, muss das Gründen endlich einfacher und digitaler machen.