Zum Inhalt springen
In einem Büro sitzen an einem Tisch zwei Personen. Zwei weitere stehen daneben. Alle vier Personen reden miteinander. Im Hintergrund stehen zwei weitere Personen
© Geber86 | stock.adobe.com

JW-Eugster: Wohlstand braucht Investitionen und Wachstum – keine neuen Steuern

Junge Wirtschaft: Österreich braucht mehr Spielraum für Unternehmertum, Investitionen und Wachstum statt neuer Belastungen

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 06.10.2026

Wien – Die Junge Wirtschaft (JW) sieht die erneute Forderung der Grünen nach einer stärkeren Besteuerung von Vermögen kritisch. Gerade in einer Phase, in der Österreich wirtschaftlich wieder auf die Beine kommen muss, brauche es bessere Rahmenbedingungen für Investitionen, Gründungen und Wachstum – und keine Debatte über neue Steuern.
 
„Österreich ist schon heute ein Hochsteuerland. Wer immer wieder einfach nur reflexartig nach neuen Steuern ruft, schafft keinen neuen Wohlstand – sondern nimmt jenen Spielraum, den wir für Investitionen, Innovation und neue Arbeitsplätze dringend brauchen“, sagt Verena Eugster, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW) in der Wirtschaftskammer Österreich.
 
Für junge Unternehmer:innen sei insbesondere der Aufbau von Eigenkapital entscheidend. Viele Betriebe investieren Gewinne unmittelbar wieder ins Unternehmen, in Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Digitalisierung oder Wachstum. Gerade deshalb brauche es aus Sicht der JW einen wirtschaftspolitischen Kurs, der Vermögensaufbau und Unternehmertum erleichtert statt zusätzlich belastet.
 
„Wir müssen darüber reden, wie in Österreich wieder mehr Vermögen entstehen kann – nicht darüber, wie wir es noch stärker besteuern. Junge Menschen brauchen die Chance, sich etwas aufzubauen, Unternehmen zu gründen und Verantwortung zu übernehmen“, unterstreicht JW-Bundesvorsitzende Eugster.
 
Die Junge Wirtschaft fordert daher einen klaren Fokus auf strukturelle Reformen, eine Entlastung bei Steuern und Abgaben sowie bessere Bedingungen für Investitionen und Eigenkapitalbildung.