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Zwei Personen sitzen nebeneinander unter einer Holtreppe vor einer hellbraunen, gesprenkelten Wand und blicken sich an. Die linke Person hält einen Zettel. Die rechte Person hält einen Stift
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"NextGen4Austria" startet: Junge Wirtschaft fordert mehr Rückenwind für Österreichs nächste Unternehmergeneration

Neues Programm auf Initiative der Jungen Wirtschaft soll Unternehmer:innen bei Betriebsübernahmen gezielt stärken

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Aktualisiert am 29.05.2026

Österreich steht vor einer gewaltigen Übergabewelle. Bis 2034 werden rund 52.500 Unternehmen an die nächste Generation übergeben. Mehr als 705.000 Arbeitsplätze hängen daran. Hinter jeder Betriebsübergabe stehen Mitarbeiter:innen, Kund:innen und oft jahrzehntelange Unternehmensarbeit. Scheitert die Nachfolge, verschwinden Betriebe und mit ihnen Arbeitsplätze, Know-how und Wertschöpfung.

Mit „NextGen4Austria“ startet diese Woche der 1. Lehrgang des österreichweiten Weiterbildungsprogramms für Unternehmensnachfolger:innen. Die Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) unterstützt Nachfolger:innen dort, wo Betriebsübernahmen in der Praxis oft besonders herausfordernd werden: bei Finanzierung, Digitalisierung, Führung und strategischer Weiterentwicklung.

„Die nächste Unternehmergeneration wird bestehende Unternehmen nicht einfach weiterführen. Sie wird Betriebe modernisieren, neue Ideen umsetzen und fit für die Zukunft machen. Genau deshalb ist es wichtig, mit ‚NextGen4Austria‘ junge Nachfolger:innen gezielt auf Betriebsübernahmen vorzubereiten und sie frühzeitig zu vernetzen. Wer heute Verantwortung für ein Unternehmen übernimmt, gestaltet damit auch die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes mit“, betont Verena Eugster, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft.

Junge Nachfolger:innen  wollen gestalten, werden aber zu oft ausgebremst: „An engagierten Nachfolger:innen mangelt es nicht. Aber zu viele verlieren Zeit, Geld und Energie durch komplizierte Verfahren, fehlende Planungssicherheit und Finanzierungshürden. Die Betriebsnachfolge darf kein Hürdenlauf sein. Wer Betriebe weiterführt und Arbeitsplätze sichert, braucht Rückenwind statt zusätzlicher Belastungen. Mit ‚NextGen4Austria‘ werden wichtige erste Schritte gesetzt. Jetzt müssen wir konsequent weiterarbeiten, um Betriebsübergaben spürbar zu erleichtern“, so Lukas Sprenger, Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft.

Mit ihrer „Nachfolgestrategie für Österreich“ hat die Junge Wirtschaft bereits konkrete Maßnahmen für erfolgreiche Betriebsübergaben vorgeschlagen – von gezielten Weiterbildungsangeboten wie „NextGen4Austria“ bis hin zu besseren Finanzierungsmöglichkeiten, steuerlichen Entlastungen und weniger Bürokratie. Dabei ist klar: Erfolgreiche Betriebsübergaben an die nächste Generation sind entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Wohlstand in Österreich.

(PWK248/EL)

Weitere Informationen zu NextGen4Austria und zur JW-Nachfolgestrategie finden Sie hier:

www.nextgen4austria.atNachfolgestrategie der Jungen Wirtschaft - WKO