„Nachdem die Kapitalmärkte im ersten Quartal noch von Unsicherheit und erhöhter Volatilität geprägt waren, setzte im Laufe des Frühjahrs eine deutliche Stabilisierung ein. Viele Märkte konnten die zuvor verzeichneten Kursrückgänge wieder aufholen und boten eine positive Entwicklung. Die breit diversifizierte Veranlagungsstrategie der österreichischen Pensionskassen erwies sich dabei erneut als wesentlicher Erfolgsfaktor“, so Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbands der Pensions- und Vorsorgekassen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
Langfristige Strategie zahlt sich aus
Für die Entwicklung der Zusatzpensionen sind kurzfristige Marktbewegungen zwar nicht bedeutungslos, entscheidend bleibt jedoch die langfristige Performance von aktuell 5,01 % (seit 1991).
Pensionskassen investieren mit einem Anlagehorizont von mehreren Jahrzehnten und können dadurch auch Phasen erhöhter Unsicherheit sowie zwischenzeitliche Marktschwankungen entsprechend ausgleichen. Die positive Entwicklung im zweiten Quartal unterstreicht einmal mehr die Vorteile dieses langfristigen Ansatzes.
„Das zweite Quartal zeigt deutlich, dass sich eine langfristige und breit diversifizierte Strategie in der Veranlagung bewährt“, erklärt Zakostelsky. „Nach den Verwerfungen zu Jahresbeginn haben sich die Kapitalmärkte wieder deutlich stabilisiert. Davon profitieren auch die österreichischen Pensionskassen und ihre Anwartschafts- und Leistungsberechtigten“, so Zakostelsky.
Über den Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen
Der Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen ist die gesetzliche Vertretung aller Pensionskassen und Betrieblichen Vorsorgekassen. Insgesamt vertritt der Verband über 5 Millionen Anwartschafts- und Leistungsberechtigte und veranlagen die Pensions- und Vorsorgekassen über 50 Milliarden Euro - sie sind die größten privaten Pensionszahler in Österreich.