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Person mit dunklen kurzen Haaren, Bart und Brille sitzt an einem Schreibtisch und blickt auf einen Laptopbildschirm während mit der rechten Hand Unterlagen gehalten werden, im Hintergrund zeigt sich eine große Glasfront
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Branchenmonitor 1/2026: Geopolitische Spannungen drücken auf die Branchenkonjunktur

Überblick über die konjunkturelle Lage der heimischen Branchen

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10.04.2026

1/2026: Geopolitische Spannungen drücken auf die Branchenkonjunktur

Vor dem Hintergrund des angespannten geopolitischen Umfelds, geprägt von der Zolloffensive der USA und der Disruption der Energiemärkte infolge des andauernden Kriegs zwischen den USA und dem Iran, rechnet das WIFO in ihrer jüngsten Prognose nur mit einem gedämpften Wachstum der österreichischen Wirtschaft.

So dürfte das österreichische BIP trotz des Ölpreisschocks im Basisszenario 2026 um 0,9 % steigen. Das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als in der Dezemberprognose. Die Branchenbetrachtung zeichnet ein differenziertes Bild.

Bruttowertschöpfung in Österreich nach Branchen

In Millionen Euro, real, saison- und arbeitstagbereinigt

Fünf Statistikbalken nebeneinander zur Bruttowertschöpfung in Österreich nach Branchen, wobei für alle nur ein geringes Wachstum bzw. ein Verlust prognostiziert wird
© WKÖ Quellen: WIFO-Konjunkturprognose, April 2026

Weitere Schwerpunkte des Branchenmonitors

  • Aufschwung in Österreichs Wirtschaftszweigen
  • Unterdurchschnittliche sektorale Dynamik Österreichs im EU-Vergleich
  • Dynamische Entwicklung der Beschäftigung im IKT-Sektor
  • Österreichischer Außenhandel in die EU und den Rest der Welt im Branchenvergleich
  • Bearbeitete Waren mit starkem Überschuss

Fazit

Die Branchenentwicklung des Jahres 2025 hat die Hoffnung auf eine allmähliche, breite Erholung der österreichischen Wirtschaft steigen lassen. Die jüngsten Entwicklungen in Nahost und deren Konsequenzen auf den internationalen Energiemärkten stören jedoch die konjunkturelle Dynamik und führen dazu, dass die BIP-Wachstumsprognosen für Österreich für das laufende Jahr gesenkt wurden.  

Geopolitische Entwicklungen lassen sich kaum beeinflussen, die Qualität des eigenen Standorts jedoch durchaus. Entlastungen für Unternehmen und die konsequente Umsetzung der Industriestrategie Österreich 2035 stehen daher ganz oben auf der wirtschaftspolitischen To-do-Liste der Regierung. 

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