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Im Fokus Bildschirm eines aufgeklappten Notebooks, auf dem Diagramme und statistische Grafiken zu sehen sind, davor im Ausschnitt verschwommen zwei Personen
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WIFO/IHS-Prognose 1/2026: Nahostkonflikt bremst Erholung

Die wichtigsten Ergebnisse der Konjunkturprognosen kurzgefasst

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10.04.2026

WIFO/IHS: Konjunkturprognose 1/2026: Nahostkonflikt bremst Erholung

Nach zwei Rezessionsjahren setzte 2025 eine leichte Erholung ein (BIP: +0,6 %). Die aktuellen Verwerfungen infolge des Nahostkonflikts gefährden jedoch die Fortsetzung der konjunkturellen Verbesserung. Der durch sie ausgelöste Energiepreisschock erhöht den Inflationsdruck und dämpft die Investitionstätigkeit der Unternehmen.

Das IHS halbiert vor diesem Hintergrund seine BIP-Prognose für 2026 und erwartet aktuell nur noch ein Wachstum von +0,5 %. Das WIFO betrachtet aufgrund des unsicheren Umfelds drei Szenarien mit unterschiedlichen Annahmen bezüglich der Öl- und Gaspreisentwicklung. Je nach Szenario liegt das BIP-Wachstum 2026 laut WIFO zwischen +0,2 % und +1,1 %; im Hauptszenario wird ein Plus von 0,9 % erwartet.

Die zu Jahresbeginn stark zurückgegangene Inflationsrate steigt durch den Energiepreisschock wieder an. Die diesbezügliche Prognose des IHS liegt für 2026 bei 2,9 %; das WIFO erwartet eine Inflationsrate von 2,7 %.

Bruttoinlandsprodukt

Reale Veränderung in % zum Vorjahr

Balkendiagramm zum Bruttoinlandsprodukt in Österreich in den Jahren 2025, 2026 und 2027. 2026 kommt es laut Prognose zu einem leichten Wachstum
© WKÖ Quellen: WIFO | IHS

Fazit

Die Fortsetzung der im Vorjahr begonnenen leichten konjunkturellen Erholung ist durch den anhaltenden Nahostkonflikt unsicherer geworden. Der damit einhergehende Anstieg der Energiepreise treibt die Inflation an und dämpft die Wachstumsaussichten.

Zudem verschärfen sich die Risiken für die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der exportorientierten österreichischen Industrie. Strukturreformen dulden daher keinen weiteren Aufschub.

> zur WIFO/IHS Prognose 1/2026


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