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Im Fokus Bildschirm eines aufgeklappten Notebooks, auf dem Diagramme und statistische Grafiken zu sehen sind, davor im Ausschnitt verschwommen zwei Personen
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WIFO/IHS-Prognose 2/2026: Leichte Erholung trotz Iran-Konflikt

Die wichtigsten Ergebnisse der Konjunkturprognosen kurzgefasst

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25.06.2026

WIFO/IHS: Konjunkturprognose 2/2026: Leichte Erholung trotz Iran-Konflikt

Nach zwei Rezessionsjahren setzte 2025 eine leichte Erholung ein (BIP: +0,8 %), die etwas kräftiger ausfiel als noch in den Frühjahrsprognosen erwartet. Damit verbesserte sich die Ausgangslage für 2026. Dämpfend wirkt jedoch der Iran-Konflikt, der Energiepreise, Inflation und Unsicherheit erhöht hat.

Die jüngst erfolgte Erklärung der USA und des Iran zur Öffnung der Straße von Hormus verbessert den Ausblick zwar wieder etwas, die geopolitischen Risiken bleiben jedoch weiterhin hoch. Für 2026 erwarten WIFO und IHS ein BIP-Wachstum knapp unter einem Prozent (WIFO: +0,9 , IHS: +0,8 %).

Bruttoinlandsprodukt

Reale Veränderung in % zum Vorjahr

Das Balkendiagramm vergleicht Prognosewerte von WIFO und IHS für die Jahre 2025 bis 2027. Beide Institute prognostizieren steigende Werte bis 2027. Die WIFO-Werte liegen ab 2026 jeweils um 0,1 über den IHS-Werten
© WKÖ Quellen: WIFO | IHS

Fazit

Die im Vorjahr begonnene verhaltene Erholung der österreichischen Wirtschaft wird sich laut den aktuellen Konjunkturprognosen fortsetzen. Der weitere Konjunkturverlauf hängt davon ab, ob die Straße von Hormus dauerhaft geöffnet bleibt und sich die Rohöl- und Erdgasproduktion schrittweise normalisiert. Um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft zu stärken, bleiben Strukturreformen unerlässlich.

> zur WIFO/IHS Prognose 2/2026


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