WKO Fahrplan Digitalisierung und KI
Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit digital steigern
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Digitalisierung und KI spielen für die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft und des Wirtschaftsstandorts eine zentrale Rolle. Wo wir derzeit stehen und wie Österreich in die Gruppe der europäischen Spitzenreiter vorstoßen kann, wird im „Fahrplan Digitalisierung und KI“ genauer analysiert.
Status Quo
Im World Competitiveness Ranking hat sich Österreich in den letzten Jahren graduell verschlechtert und auch bei Digitalisierungsindikatoren befinden wir uns lediglich im Mittelfeld.
Dabei sind die volks- und betriebswirtschaftlichen Potentiale erfolgreicher Digitalisierung erheblich. Denn laut Eco Austria (2023) kann die vollständige Realisierung des Aufholpotenzials in der digitalen Wettbewerbsfähigkeit zu einem zusätzlichen BIP von bis zu 17,4 Mrd. EUR pro Jahr führen. Um dies zu realisieren, bedarf es jedoch weitaus mehr IT-Fachkräfte und einer verbesserten Breitbandinfrastruktur.
Ziele & Forderungen
Auf Basis der Digital Decade der EU hat Österreich eine Roadmap mit Maßnahmen in einem Umfang von 0,7% des BIP vorgeschlagen, im EU-Vergleich liegt dieser Wert allerdings bei 1,2%. In diesem Sinne ist eine bessere Verankerung von KI- und Digitalisierungsthemen auf Regierungsebene mit klarer Struktur und entsprechender Budgetierung nötig.
Konkret fordert die WKÖ die digitalen Fähigkeiten in Österreich schneller auszubauen und die Digitalisierung in die Breite zu bringen. Auch Daten und digitale Technologien müssen besser genutzt werden und Digitalisierungschancen sollen zur Transformation der Wirtschaft genutzt werden. Weiters ist es wichtig, verstärkt auf Künstliche Intelligenz zu setzen und auch die Governance in diesem Bereich zu verbessern.
Fahrplan im Detail und weitere Informationen
Tiefere Einblicke in den derzeitigen Stand, Ziele und spezifische Forderungen, liefert der Fahrplan Digitalisierung und KI.