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Mehrere Zettel liegen übereinander auf einem Tisch. Auf den Zetteln sind verschiedene Statistiken und Diagramme. Auf den Zetteln liegen eine Glühbirne, befüllt mit Münzen, ein Taschenrechner und eine sehr kleine Topfpflanze, auf der Münzen gestapelt sind.
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WKÖ Danninger an EU-Energieminister: Günstige erneuerbare Energie muss im Strompreis ankommen

Österreich-Initiative zu mehr Transparenz am EU-Strommarkt wichtiger Schritt – Faire Kostenverteilung bei Stromnetzen auf europäischer Ebene notwendig

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Aktualisiert am 16.03.2026

„Die Initiative Österreichs beim Energieministerrat für mehr Transparenz am EU-Strommarkt ist ein wichtiger Schritt für eine sachliche europäische Diskussion über das Marktdesign“, sagt Jochen Danninger, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Mehr Transparenz über die tatsächliche Preisbildung am Strommarkt sei daher ein sinnvoller erster Schritt. „Wenn nachvollziehbar wird, welche Technologien in welchen Stunden den Strompreis bestimmen und welcher Anteil auf CO2-Kosten zurückzuführen ist, schafft das eine fundierte Grundlage für weitere europäische Entscheidungen“, so Danninger.

Es ist sicherzustellen, dass das Strommarktdesign die Energiewende unterstützt und wettbewerbsfähige Strompreise ermöglicht. Gerade für Länder mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energie – wie Österreich – ist diese Diskussion besonders relevant. „Unsere Betriebe investieren massiv in Elektrifizierung, Energieeffizienz und klimafreundliche Technologien. Damit diese Transformation gelingt, braucht es planbare und international wettbewerbsfähige Strompreise“, sagt Danninger.

Mehr Transparenz könne zudem helfen, die tatsächlichen Kostenstrukturen im Strommarkt besser sichtbar zu machen.

Wenn wir die Energiewende beschleunigen wollen, müssen günstige erneuerbare Energien auch im Strompreis stärker sichtbar werden.

Die österreichische Initiative kann dazu beitragen, die Energiewende voranzubringen und gleichzeitig faire sowie nachvollziehbare Strompreise im europäischen Binnenmarkt sicherzustellen.

Wir fordern die Energieminister außerdem dazu auf, eine Lösung zur fairen Lastenteilung bei den Netzkosten zu finden. Österreich nimmt als Stromtransitland eine Sonderrolle ein. Durch die exponierte geographische Lage und dem damit verbundenen hohen Stromtransit sind wir mit besonders hohen Investitionskosten konfrontiert. Durch diesen Transit wird das heimische Übertragungsnetz belastet, wobei die verursachenden Staaten die Kosten nicht in ausreichendem Maß tragen. „Es braucht endlich eine gerechte europäische Lösung zur fairen Kostenverteilung“ so Danninger abschließend.

(PWK092/NIS)

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