Nächster EU-Finanzrahmen: Für Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und solide Finanzierung
Position der WKÖ
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Update der WKÖ-Position zum European Competitiveness Fund (ECF) und zu Horizon Europe
Aufgrund der fortgeschrittenen Verhandlungen auf EU-Ebene konkretisiert die WKÖ ihre Position zur Ausgestaltung des Europäischen Wettbewerbsfonds und von Horizon Europe. Entscheidend sind ein starkes Budget für Wettbewerbsfähigkeit, eine klare Arbeitsteilung zwischen exzellenter Forschung und industrieller Skalierung sowie einfache Zugänge für Unternehmen, insbesondere KMU, Start-ups und Scale-ups.
Der ECF soll dazu beitragen, Forschungsergebnisse rascher in marktfähige Anwendungen, industrielle Wertschöpfung und technologische Souveränität in Europa zu überführen. Dabei müssen Exzellenz, Wirkung und europäischer Mehrwert zentrale Kriterien der Mittelvergabe bleiben.
WKÖ Position im Detail
Mehr WKÖ-Positionen zum MFR
Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) legt ihre aktuellen Positionen zum nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der Europäischen Union 2028–2034 vor. Der neue EU-Haushalt wird entscheidend dafür sein, ob Europa in den kommenden Jahren seine wirtschaftliche Stärke, technologische Innovationskraft und globale Wettbewerbsfähigkeit sichern kann.
WKÖ Positionen im Detail
- Position zum Mehrjährigen Finanzrahmen 2028-2034 | Kurzfassung
- Position zu den neuen Eigenmitteln | Kurzfassung
Im Mittelpunkt der WKÖ-Forderungen steht ein leistungsfähiger, investitionsorientierter und innovationsfreundlicher EU-Haushalt, der Unternehmen bei der Transformation unterstützt und gleichzeitig die Grundlagen für nachhaltiges Wachstum stärkt. Die Unterstützung der europäischen Innovationskraft durch den neuen European Competitiveness Fund (ECF) wird begrüßt.
Programme wie Horizon Europe müssen ausgebaut und besser mit der europäischen Industriepolitik verzahnt werden, um Forschungsergebnisse rascher in marktfähige Produkte umzusetzen.
Gleichzeitig betont die WKÖ, dass die Kohäsions- und Regionalförderung ein wesentlicher Pfeiler der europäischen Wirtschaft bleibt. Sie trägt dazu bei, strukturelle Unterschiede zu verringern und Investitionen auch in Regionen zu ermöglichen, die sich im Wandel befinden. Eine starke Kohäsionspolitik ist somit nicht nur Ausdruck europäischer Solidarität, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität.
Ein zweiter Schwerpunkt der veröffentlichten Papiere betrifft die Finanzierung des EU-Haushalts und die geplanten neuen Eigenmittel. Die WKÖ spricht sich klar gegen zusätzliche Belastungen für Unternehmen – wie die vorgeschlagene „Corporate Resource for Europe (CORE)“-Abgabe – aus. Statt neuer Steuern brauche es Haushaltsdisziplin, Effizienz und eine zielgerichtete Mittelverwendung, um den europäischen Mehrwert zu sichern.
Mit diesen Positionspapieren will die WKÖ einen konstruktiven Beitrag zu den laufenden EU-Verhandlungen leisten und die Perspektive der Wirtschaft klar einbringen: Europa braucht eine solide, wachstumsorientierte und zukunftsfähige Finanzarchitektur, die Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand für alle Mitgliedstaaten stärkt.