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Ein Zug mit Frachtwaggons fährt auf Gleisen. Über dem Zug sind Kabel. Der Himmel ist rötlich-orange
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Eisenbahn-KV 2026: Sozialpartner starten konstruktiv in die Verhandlungen

WKÖ-Fachverband Schienenbahnen pocht auf Sorgfalt bei Berechnungen im Rahmenrecht

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 13.10.2026

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Eisenbahnbranche haben heute mit der ersten Runde begonnen. Arbeitgeber und Gewerkschaft betonen, dass beiden Seiten von Beginn an konstruktiv und mit Blick auf rahmen- und arbeitsrechtliche Details in die Gespräche gegangen sind. Der nächste Verhandlungstermin ist für 21. Oktober angesetzt, der neue Kollektivvertrag soll ab 1. Dezember gelten.

Rahmenrecht im Mittelpunkt der Gesprächen

In diesem Jahr steht vor allem das komplexe Rahmenrecht bei den Eisenbahnunternehmen im Mittelpunkt der Gespräche. Die Arbeitgeber pochen darauf, dass Änderungen dort ebenso monetär bewertet werden müssen, deshalb brauche es Sorgfalt bei den Berechnungen.

„Wir brauchen hier den Blick aufs Detail. Der Abschluss muss für die Unternehmen wirtschaftlich tragbar sein“, so Thomas Scheiber vom WKÖ-Fachverband Schienenbahnen und Verhandlungsführer auf Arbeitgeberseite. 

Die Arbeitgeber betonen, dass mehr Fahrgäste erfreulich sind, aber nicht automatisch mehr Erlöse für die Unternehmen bedeuten. Im bestellten Personenverkehr entscheiden Länder und Gemeinden über Umfang und Finanzierung, diese müssen den Gürtel enger schnallen.

„Und auch im Schienengüterverkehr sind die Herausforderungen groß, im vergangenen Jahr waren deutlich weniger Güterwagen unterwegs. Und nicht zuletzt die stark gestiegenen Strom- und Energiepreise belasten die Unternehmen seit Jahren“, betont Scheiber.

„Jede Position und Forderung müssen wir auf die betrieblichen und wirtschaftlichen Auswirkungen für die Unternehmen hin prüfen. Änderungen im Rahmenrecht werden zahlenmäßig eingeordnet, damit klar ist, was sie für einen Abschluss bedeuten“, 
so Scheiber abschließend.