Zum Inhalt springen
Innenaufnahme einer Baustelle eines Hauses. Wände und Boden bestehen noch aus einem hellen Material. In der Mitte führt eine Treppe nach oben. Im Hintergrund sind grüne Bäume und eine grüne Wiese
© ungvar | stock.adobe.com

Holzindustrie begrüßt zusätzliche Fördermittel für thermische Sanierung

Baustoff Holz ermöglicht energetische Sanierung, Aufstockung und Nachverdichtung bei kurzen Bauzeiten sowie setzen Impulse für Klimaschutz

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 12.10.2026

Wien, 12. Oktober 2026 – Der Fachverband der Holzindustrie Österreichs begrüßt die am Sonntag von Bundeskanzler Christian Stocker angekündigte Aufstockung der Fördermittel für die thermisch-energetische Sanierung. „Die Sanierung und Weiterentwicklung des Gebäudebestands bieten erhebliches Potenzial für Klimaschutz, Ressourceneffizienz und die Baukonjunktur“, erklärt Dr. Erlfried Taurer, Obmann des Fachverbands der Holzindustrie Österreichs.

Holz eignet sich besonders gut, um die klima- und baupolitischen Ziele zu erreichen. Taurer erläutert: „Holz ermöglicht energetische Sanierung, Aufstockung und Nachverdichtung. So können wir zusätzlichen Wohnraum schaffen, ohne weitere Flächen zu versiegeln. Vorgefertigte Holzbauteile ermöglichen zudem kurze Bauzeiten sowie lärm- und emissionsärmere Baustellen. Das ist besonders bei bewohnten Gebäuden ein großer Vorteil.“

Für die Unternehmen der Holzindustrie und ihre Kunden kommt es nun darauf an, dass die Fördermittel planbar und verlässlich zur Verfügung stehen. „Die Förderung der thermischen Sanierung kann unserer Branche wichtige wirtschaftliche Impulse geben. Angesichts der anhaltenden Schwäche der Bauwirtschaft und des stagnierenden Neubaus brauchen unsere Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen“, betont Taurer abschließend.

Über uns

Der Fachverband der Holzindustrie Österreichs vertritt die Interessen von mehr als 1.250 holzverarbeitenden Unternehmen in der Bauprodukt-, Möbel-, Platten-, Säge- und Skiindustrie sowie in weiteren holzverarbeitenden Betrieben wie der Palettenherstellung.

Die Unternehmen der Holzindustrie stellen mit rund 25.200 Beschäftigten Produkte im Wert von circa 10 Milliarden Euro her und erwirtschaften einen Außenhandelsüberschuss von 1,95 Milliarden Euro. Innerhalb der Wertschöpfungskette Holz ist die Holzindustrie ein Schlüsselsektor und Ausgangspunkt für viele weitere Verwendungsmöglichkeiten von Holz.

Entlang der Wertschöpfungskette Forst- und Holzwirtschaft sind mehr als 444.000 Menschen beschäftigt, besonders in den ländlichen Regionen. Die Holzindustrie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der österreichischen Wirtschaft. 

Weitere Informationen zur Holzindustrie Österreichs finden Sie im aktuellen Branchenbericht.