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Person mit zusammengebundenen Haaren und Ausweis steht auf einer erhöhten Galerie in einem großen Serverraum und blickt auf einen geöffneten silberfarbenen Laptop, den sie mit beiden Händen hält
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Start IT-Kollektivvertragsverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaft

Verhandlungsauftakt im Zeichen des Austausches von Erwartungen und Forderungen

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 20.10.2026

Der Auftakt der Verhandlungen zu einem neuen Kollektivvertrag zwischen dem Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und der Gewerkschaft GPA heute, Montag, stand ganz im Zeichen des Austausches von Erwartungen und Forderungen.

Die Arbeitgeberseite hat ein Angebot von 2 Prozent Erhöhung auf den Mindestlohn und 1,2 Prozent für die Ist-Gehaltssumme  gemacht. Damit liegt man im Rahmen anderer Branchenabschlüsse. Die Gewerkschaft fordert die Erhöhung von Mindestlohn und Ist-Gesamtsumme um 3,9 Prozent.

Martin Zandonella, Arbeitgeber-Verhandlungsleiter im WKÖ-Fachverband UBIT, spricht sich in einem ersten Statement für Augenmaß aus: „In den Verhandlungen müssen die bestehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten, die es gerade in unserer Branche gibt, jedenfalls Berücksichtigung finden”, fordert er.

„Steigende Umsatzzahlen sind kein belastbarer Indikator für die wirtschaftliche Situation einer Branche, die mit enormen Kostensteigerungen – etwa bei Hardware, Lizenzkosten und Strom - konfrontiert ist.“ Die reale Bruttowertschöpfung liege im Bereich Information und Kommunikation bei 1 Prozent und damit nur 0,1 Prozentpunkte über dem österreichischen Durchschnitt, so UBIT-Zandonella.