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Eine asphaltierte Straße besteht aus drei Spuren. Auf der Spur ganz links ist ein LKW. Auf der Spur daneben ist ein weiterer LKW. Jedoch ist dieser auf der Straße weiter vorne als der andere LKW. Neben der Straße sind grüne Wiesen.
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Lkw-Maut Burgenland: WKÖ Bundessparte Industrie setzt auf Umdenken

Angekündigte Gespräche sind positives Signal – Zusätzliche Belastungen für Betriebe und Konsument:innen müssen verhindert werden

Lesedauer: 1 Minute

Stand: 24.08.2026

Die vom Landeshauptmann angekündigten politischen Gespräche über die geplante Lkw-Maut auf Landesstraßen im Burgenland sind aus Sicht der Industrie ein wichtiges erstes Signal. Entscheidend ist jetzt, gemeinsam eine Lösung zu finden, die zusätzliche Belastungen für Unternehmen verhindert und keinen weiteren Preisdruck erzeugt.

Dass noch einmal miteinander gesprochen wird, ist richtig und notwendig. Unsere Erwartung ist aber klar: Am Ende muss eine Lösung stehen, die die Betriebe nicht zusätzlich belastet und die Preise nicht weiter nach oben treibt

Denn zusätzliche Kosten für den Güterverkehr treffen nicht nur die Transportbranche. Für die Industrie ist eine leistungsfähige Logistik unverzichtbarer Bestandteil der Wertschöpfung: Rohstoffe und Vorprodukte müssen zu Produktionsstandorten, Komponenten zwischen Betrieben und fertige Produkte zu Kunden und Märkten gelangen. „Wer Transporte verteuert, verteuert damit auch industrielle Produktion. Gerade angesichts des hohen internationalen Kosten- und Wettbewerbsdrucks wäre eine zusätzliche Belastung das falsche Signal“, so Menz.

Gespräche für wirtschaftsfreundliche Lösung nutzen

Die Industrie lehnt die geplante Maut daher weiterhin ab. Umso wichtiger ist es, die angekündigten Gespräche jetzt zu nutzen. „Es braucht eine Lösung, die den Wirtschaftsstandort nicht mit neuen Kosten belastet. Jetzt besteht die Chance, eine solche vernünftige Lösung auf den Weg zu bringen“, so Menz abschließend

(PWK399/JHR)