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Seitliche Aufnahme einer Person mit Helm, Handschuhen und Schutzbrille, die neben einem Kasten mit verschiedenen Schaltern steht. In der linken Hand hält sie ein Tablet, auf der der Kasten mit den Schaltflächen abgebildet ist
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Tag der Gebäudetechnik: Schlüsselrolle für leistbares Wohnen und Klimaschutz

WKÖ-Christian Bräuer (Elektriker), Anton Berger (Installateure): Intelligente Systeme senken Energieverbrauch und machen Gebäude zukunftsfit – Ausbildungsoffensive für „Green Skills“

Lesedauer: 1 Minute

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Aktualisiert am 26.03.2026

Anlässlich des Tags der Gebäudetechnik am 27. März unterstreichen Christian Bräuer, Bundesinnungsmeister der Elektriker, und Anton Berger, Bundesinnungsmeister der Installateure, die zentrale Bedeutung moderner Gebäudetechnik für Energieeffizienz, leistbares Wohnen und Klimaschutz. Intelligente und nachhaltige Systeme – optimal vernetzt mit den Funktionen und Nutzungen von Gebäuden – ermöglichen es, Energie gezielt zu steuern, Verluste zu minimieren und so Kosten spürbar zu senken. 

Die technologischen Lösungen dafür stehen bereit: von Smart-Home-Anwendungen über energieeffiziente Heizsysteme bis hin zur intelligenten Vernetzung von Energieproduktion und -verbrauch – Stichwort Energieneutralität – innerhalb von Gebäuden. Richtig eingesetzt können diese Innovationen einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion von Emissionen leisten und gleichzeitig den Alltag der Menschen komfortabler und wirtschaftlicher gestalten.

Hebel für geringere Kosten und Klimaschutz

„Gebäudetechnik ist heute weit mehr als reine Infrastruktur – sie stellt einen zentralen Hebel für Versorgungssicherheit, Effizienz und Klimaschutz dar. Durch die intelligente Erzeugung, Speicherung und Vernetzung von Energie sowie den gezielten Einsatz von Systemen der Gebäudeautomation lassen sich Prozesse optimieren und gleichzeitig die Energiekosten für Haushalte und Unternehmen nachhaltig senken. Die technologischen Lösungen sind bereits vorhanden – entscheidend ist nun ihre konsequente und praxisorientierte Umsetzung“, betont Christian Bräuer.

Mit Blick auf die europäische Gebäuderichtlinie kommt es nun auf die konkrete Umsetzung in Österreich an. Aus Sicht der Branchenvertreter braucht es dabei klare Schwerpunkte: mehr energetische Sanierungen statt rein thermischer Maßnahmen, eine konsequente Steigerung der Energieeffizienz sowie eine stärkere Digitalisierung im Gebäudebereich. 

Attraktive „Green Skills“-Ausbildung

Anton Berger ergänzt: „Der Stellenwert der Installations- und Gebäudetechnik hat durch die Digitalisierung und die Dekarbonisierung immens an Bedeutung gewonnen. Diese Anforderungen sind durch eine sehr gute Ausbildung und durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der beruflichen Anforderungen gemeinsam gut bewältigbar. Die innovativen Technologien überwiegen in der neuen Lehrausbildung für Installateurinnen und Installateure, deren Veröffentlichung wir noch in diesem Jahr erwarten. Die Anwendungen von Green Skills bestimmen heute grundlegend die Berufe der Energie- und Gebäudetechnik!“

(PWK124/HSP) 

Daten zur Branche

Sanitär-, Heizung- und Lüftungstechnik

  • Zahl der Mitgliedsbetriebe (gesamt): 7.650 
  • Bruttowertschöpfung: 2.515 Mio. Euro
  • Umsatzerlöse: 7.135 Mio. Euro
  • Beschäftigte: 36.056
  • Anzahl der Lehrlinge: 4.182 

Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechnik

  • Zahl der Mitgliedsbetriebe: 16.000
  • Bruttowertschöpfung: 4.507 Mio. Euro
  • Umsatzerlöse: 11.913 Mio. Euro
  • Beschäftigte: 54.883
  • Anzahl Lehrlinge: 6.294