WKÖ-Denk: Sanierungsoffensive stärkt das Gewerbe und Handwerk
500 Millionen Euro bringen wichtige Impulse für heimische Betriebe – Förderung zukunftsweisender Heizsysteme besonders erfreulich
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Wien. „Die Betriebe im österreichischen Gewerbe und Handwerk sind die praktischen Umsetzer, die die Klima- und Energiewende auf den Boden bringen. Die Sanierungsoffensive der Bundesregierung ist ein wichtiges und erfreuliches Signal: Mit diesen 500 Millionen Euro werden dringend benötigte Investitionen angestoßen, zusätzliche Aufträge ermöglicht und die regionale Wertschöpfung gestärkt“, sagt Manfred Denk, Bundesspartenobmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zum angekündigten Maßnahmenpaket. „Besonders positiv: Auch der Umstieg auf nachhaltige und zukunftsweisende Heizsysteme wird wieder gefördert.“
Impulse für Handwerksbetriebe und Klimaschutz
Von der Sanierungsoffensive profitieren mehrere Branchen des Gewerbes und Handwerks; speziell Installationsbetriebe, das Bau- und Baunebengewerbe sowie Unternehmen im Bereich der Gebäudesanierung. Damit werde ein Wachstumsimpuls nach vielen Jahren mit sehr schwacher Baukonjunktur gesetzt.
Für 2027 sind 321 Millionen Euro für thermische Sanierungen und 179 Millionen Euro für den Austausch alter Öl- und Gasheizungen vorgesehen. Bereits ab 2. November 2026 sollen wieder Anträge für den Heizungstausch möglich sein.
„Unsere Betriebe verfügen über das nötige Know-how, um moderne, energieeffiziente Heizsysteme einzubauen und Gebäude nachhaltig zu sanieren. Die Wiederaufnahme der Förderung ist eine Win-win-win-Situation: Sie schafft Anreize für Investitionen, von denen die Betriebe, die Haushalte und auch das Klima profitieren“, betont Denk abschließend.