WKÖ-Fachverband UBIT begrüßt Pläne für eigenes AHS-Oberstufen-Schulfach Informatik und KI
Drexler erneuert langjährige UBIT-Forderung: „Informatikunterricht keine Kür, sondern zentrale Voraussetzung für digitale Bildung und Wettbewerbsfähigkeit“
Lesedauer: 1 Minute
„Die Umsetzung der langjährigen und mehr als berechtigten Forderung der Wissensdienstleistungsbranchen nach Einführung eines fixen Schulfaches Informatik in der AHS-Oberstufe ist überfällig. Denn wer heute Informatik lernt, gestaltet morgen die digitale Transformation mit“, ist Wilfried Drexler, Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (kurz UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich, felsenfest überzeugt.
Auch Obmann-Stellvertreter und IT-Bildungsexperte Martin Zandonella begrüßt die Pläne der Politik, Informatik als eigenes Schulfach für die AHS-Oberstufe im Lehrplan zu verankern: „Gefragt ist ‚echter‘ Informatikunterricht, der sich mit KI, Cybersicherheit und mehr beschäftigt. Das ist ein wichtiger Schritt für die IT-Ausbildung an Österreichs Schulen.“
Impuls für Wirtschaft und Arbeitsmarkt
Der WKÖ-Fachverband UBIT betrachtet ein fixes Schulfach Informatik in Verbindung mit einem eigenen Fach zur Medien- und Demokratiebildung als Schritt, das digitale Verständnis und die Medienkompetenz im Schulalltag zu stärken. „Die Vermittlung digitaler Fähigkeiten ist ein zentraler Wettbewerbsfaktor“, so Drexler.
Qualifizierte Fachkräfte im IT-Bereich sind auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten für Unternehmen wichtig, weshalb eine schulische Basisbildung in diesem Bereich unerlässlich sei.
Forderung nach praxisorientierter Umsetzun
WKÖ-Fachverbandsobmann Wilfried Drexler plädiert jedoch für eine praxisnahe Ausgestaltung des Informatikunterrichts unter Einbindung externer IT-Expertise. „Ziel muss es sein, Schülerinnen und Schüler nicht nur theoretisch, sondern auch anwendungsorientiert auf die digitale Realität vorzubereiten“, unterstreicht er
(PWK039/JHR)