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Nahaufnahme der rechten Hand einer Person, die auf der Tastatur eines aufgeklappten Laptops ist. Über das Bild sind mehrere Schlösser gelegt. Um jedes Schloss ist ein Kreis oder ein Sechseck. Die Schlösser sind durch Linien miteinander verbunden
© Michael Traitov | stock.adobe.com

WKÖ-Roth: „Resilienz gegenüber Cyberangriffen gemeinsam nachhaltig stärken“

Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz bringt am 1.10. neue Standards - Markus Roth gratuliert Markus Kasinger und Philippp Blauensteiner

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 28.09.2026

Am 1. Oktober 2026 tritt das Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz 2026, kurz NISG 2026, in Kraft. Damit gelten für tausende Unternehmen verbindliche hohe Mindeststandards für Cybersicherheit.

„Mit dem NISG 2026 wird Cybersicherheit zu einem zentralen Bestandteil verantwortungsvoller Unternehmensführung. Neben verbindlichen Risikomanagementmaßnahmen wird auch die Verantwortung der Geschäftsleitungen gesetzlich eingefordert. Schulungen und Sensibilisierung auf Führungsebene gewinnen damit weiter an Bedeutung”, betont Markus Roth, Obmann der Bundessparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). 

Gleichzeitig nimmt das neue Bundesamt für Cybersicherheit (BCS) seine Tätigkeit auf. „Gemeinsam mit dem BCS und dem Innenministerium haben wir das Ziel, Österreich und die Wirtschaft unseres Landes sowie deren Resilienz gegenüber Cyberangriffen nachhaltig zu stärken“, so Roth.

WKÖ unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung der neuen gesetzlichen Anforderungen

Um Unternehmen bei der Umsetzung der neuen gesetzlichen Anforderungen bestmöglich zu unterstützen, bietet die Wirtschaftskammer Österreich bereits seit Langem umfassende Informations- und Serviceleistungen an. Dazu zählen insbesondere der NISG-Betroffenheitsratgeber, umfangreiche Informationsangebote und FAQs, Schulungs- und Weiterbildungsprogramme für Geschäftsleitungen und Mitarbeitende sowie Zertifizierungsangebote im Bereich Cybersicherheit. 

Das neue Bundesamt für Cybersicherheit wird dabei eine wesentliche Rolle als zentrale Anlauf-, Aufsichts- und Koordinierungsstelle übernehmen. Die WKÖ-Bundessparte Information und Consulting gratuliert Markus Kasinger zur Ernennung zum Direktor des Bundesamtes sowie Philipp Blauensteiner – er hat die bisherige NIS-Behörde im Innenministerium aufgebaut - zur Ernennung zum Stellvertreter.

„Markus Kasingers langjährige Erfahrung im Bereich IT-Sicherheit und seine enge Verbindung zur Wirtschaft sind eine ausgezeichnete Grundlage“, sagt Bundesspartenobmann Markus Roth. Und weiter: „Besonders erfreulich ist das klare Bekenntnis des Bundesamtes zu Beratung, Unterstützung und Zusammenarbeit mit den Unternehmen.“ Zugleich betont er die Wichtigkeit, „Österreichs Wirtschaft bei der Umsetzung zu begleiten und praxistaugliche Lösungen zu finden.“

Cybersicherheit als entscheidender Wettbewerbs- und Standortfaktor

Roth verweist In Bezug auf die Vorbereitung des NISG 2026 auf die bereits bisher ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Inneres (BMI) und den künftigen Verantwortlichen des Bundesamts für Cybersicherheit: „In den vergangenen Monaten und Jahren ist es uns gemeinsam gelungen, verständliche Informationsangebote und praxisnahe Unterstützung bereitzustellen, um österreichische Unternehmen frühzeitig auf die neuen Anforderungen vorzubereiten. Das enge und konstruktive Miteinander war und ist für die Unternehmen von großem Wert.“ 

„Cybersicherheit ist angesichts der Bedrohungslage Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg und damit entscheidender Wettbewerbs- und Standortfaktor. Die WKÖ unterstützt die österreichischen Unternehmen auch weiterhin mit praxisnahen Informationen, Schulungen und Qualifizierungsangeboten dabei, die Anforderungen des Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetzes 2026 erfolgreich umzusetzen und ihre Resilienz gegenüber Cyberangriffen nachhaltig zu stärken“, hält Bundessparte Information und Consulting-Obmann Roth abschließend fest.