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© Cityfoto, Abdruck honorarfrei

„Jungunternehmer:innenpreis 2025“ verliehen

Raketenstarter, Regionenrocker und Visionenreiter: Junge Wirtschaft OÖ zeichnet neun erfolgreiche Unternehmen in drei Kategorien aus

Lesedauer: 10 Minuten

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03.06.2026

„Junge Selbstständige sind für die oberösterreichische Wirtschaft und Gesellschaft von enormer Bedeutung. Mit Mut, Kreativität und ausgeprägtem Unternehmergeist treiben sie den Fortschritt im Land aktiv voran und tragen maßgeblich zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in Oberösterreich bei“, betont WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer angesichts der lebendigen und dynamischen Unter nehmensszene im Land. Alleine innerhalb des ersten Halbjahres 2025 haben sich 3.727 Menschen für die Selbständigkeit entschieden und sich damit ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Die Junge Wirtschaft OÖ (JWOÖ) ist die Heimat für rund 30.000 junge Selbständige und ehrt mit dem „Jungunternehmer:innenpreis“ jährlich erfolgreiche Betriebe für ihre hervorragenden Leistungen.

Michael Wimmer, Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft in Oberösterreich, betont: „Mit dem ‚Jungunternehmer:innnenpreis‘ zeichnen wir bewusst aufstrebende und junge Unternehmen aus, weil sie für neuen Wind in der oberösterreichischen Wirtschaft sorgen. Der Spirit dieser Leistungs trägerinnen und -träger soll gezeigt werden und andere junge Selbständige motivieren und anste cken.“

150 Einreichungen für den „Jungunternehmer:innenpreis“ 
 In diesem Jahr gingen insgesamt 150 Bewerbungen aus einem vielfältigen Branchenspektrum ein. „Die Unternehmen zeigten die ganze Bandbreite der jungen Wirtschaft – von digitalen Start-ups und Gastronomiebetrieben bis hin zu Handwerks- und Nachfolgeunternehmen“, so Wimmer. Pro Kategorie – Raketenstarter, Regionenrocker und Visionenreiter – wurden jeweils drei Preisträger geehrt. Insgesamt freuen sich somit neun junge Unternehmen über die begehrte Auszeichnung und ein Preisgeld.

Raketenstarter: In dieser Kategorie wurden Unternehmen vor den Vorhang geholt, die mit ihrem Vorhaben überraschen, inspirieren und den Weg in die Zukunft weisen.

1. Platz SSR GmbH
Sascha Dini, Linz-Land
2. Platz Bergardi GmbH
Thomas Riegler, Markus Fanz-Rieger,
Walter Schindlegger,
Linz-Stadt
3. Platz sendance GmbH
Robert Koeppe, Daniela Wirthl, Thomas Stockinger,
Linz-Stadt

Regionenrocker: Dieser Preis wurde an junge Selbständige vergeben, die in die Zukunft ihrer Hei mat investieren, indem sie regional produzieren, Arbeitsplätze schaffen und den Firmenstandort entscheidend mitgestalten.  

1. Platz Moldsonics GmbH
Thomas Mitterlehner, Bernhard Praher, Klaus Straka,
Linz-Stadt
2. Platz winkk GmbH
Jakob Stadlhuber, Hannes Wolfmayr, Kevin Händel,
Freistadt
3. Platz DI Kubai GmbH
Elisabeth Trunkenpolz, Schärding

Hochkarätige Jury Der
„Jungunternehmer:innenpreis 2025“ wurde auf Initiative der Jungen Wirtschaft als Auszeich nung für herausragende junge Selbständige in Oberösterreich ins Leben gerufen und wurde heuer am 2. Oktober bereits zum 34. Mal verliehen. Die Fachjury bestand aus dem Vorsitzenden Markus Roth (Creative Bits OG), Petra Baumgarthuber (Unternehmensberaterin), Elisabeth Berger (JKU Institutsvorständin für Entrepreneurship), Markus Raml (Raml und Partner Steuerberatung GmbH), Bernhard Aichinger (E-CONOMIX Group), Eva-Maria Pürmayer (Genießerhotel Bergergut), Philipp Wintersberger (Universitätsprofessor IT:U) und Gerold Weisz (Professor FH OÖ und Start-up Men tor). Die Experten in der Jury bewerteten die Einreichungen nach den Kriterien Idee, Umsetzungs qualität und Gesamteindruck und kürten daraus die jeweiligen Sieger-Unternehmen.

jungunternehmerpreis.at

Kategorie Raketenstarter

Platz 1: SSR GmbH, Sascha Dini, Linz-Land
Seite 3 3. Oktober 2025 Die SSR GmbH mit Sitz im Bezirk in Linz-Land ist ein aufstrebendes Technologieunternehmen, das sich auf die Stromschienenreinigung in der Intralogistik spezialisiert hat. Durch die innovativen Systeme sorgt das Unternehmen für maximale Betriebssicherheit und Effizienz in automatisierten Lager- und Förderanlagen. Die SSR GmbH wurde von Sascha Dini (CEO) gemeinsam mit Julian Mit ter und Jonas Wieser aufgebaut und verfolgt seither eine klare Mission: Betriebsabläufe in der In tralogistik durch modernste Reinigungstechnologie nachhaltig zu optimieren. Die Lösungen tragen dazu bei, die Lebensdauer von Anlagen entscheidend zu verlängern, Stillstandzeiten zu minimieren und gleichzeitig die Nachhaltigkeit zu erhöhen. Damit werden Unternehmen in ganz Europa unter stützt, ihre Wettbewerbsfähigkeit in einer zunehmend automatisierten Welt zu sichern. „Die Vi sion der SSR GmbH ist es, mit innovativen Technologien und praxisnahen Lösungen einen echten Mehrwert für die Intralogistik zu schaffen. Mit unserem Fokus auf die Stromschienenreinigung leis ten wir einen wichtigen Beitrag um Anlagen stabil, sicher und energieeffizient zu betreiben“, so der Gründer Sascha Dini.

Website: ssr-tec.com

Platz 2: Bergardi GmbH, Thomas Riegler, Markus Fanz-Rieger, Walter Schindlegger, Linz-Stadt Die Bergardi GmbH aus Linz denkt Sitzen neu. Die heutige Arbeitswelt bringt viele zum Sitzen und genau das wird mit Bergardi gesünder gestaltet. Mit den klinisch geprüften Aktivstühlen fördert das Unternehmen Bewegung im Alltag und löst ein Problem, das Millionen betrifft: Rückenschmer zen durch Bewegungsmangel. Was als Idee in einer Werkstatt begann, ist heute ein rasant wach sendes Unternehmen mit dem Ziel, dynamisches Sitzen in den Alltag von möglichst vielen Men schen zu bringen. „Warum wir Raketenstarter sind? Weil wir in nur drei Jahren geschafft haben, was viele für unmöglich hielten: Neue Aktivstühle zu schaffen, die Design, Ergonomie und Bewe gung miteinander kombinieren und so Sitzen zu einem aktiven Erlebnis machen!“, so die Gründer der Bergardi GmbH.

Website: bergardi.com

Platz 3: sendance GmbH, Robert Koeppe, Daniela Wirthl, Thomas Stockinger, Linz-Stadt
Alles redet davon, dass die künstliche Intelligenz (KI) in Zukunft die Gesundheitsversorgung effi zienter und sicherer machen wird. Doch ob das tatsächlich gelingt, ist sehr stark abhängig von der Menge und Qualität der Daten, die die KI für das Training und die Ausführung zur Verfügung hat. Somit kommt der Generierung von quantitativen Daten zur menschlichen Gesundheit in Zukunft eine große Bedeutung zu. Die sendance GmbH hat einen einfachen und skalierbaren Weg gefunden, wie Hersteller von verschiedensten Sportgeräten und medizinischen Hilfsmitteln ihre Produkte in Quellen für wertvolle Daten verwandeln können. Diese Daten sind die Basis dafür, um Millionen von Menschen ein aktives Leben zu ermöglichen, trotz Alter, Krankheit oder Unfall. „Die Anerken nung als ‚Raketenstarter‘ stärkt unsere Zuversicht, dass wir auf einem guten Weg sind, um mit unserer patentierten Technologie ‚Made in Linz‘ Menschen weltweit ein besseres Leben zu ermög lichen. Außerdem fühlt sich die schnelle Entwicklung der letzten Jahre wie ein Raketenstart an! Wir werden von dem hohen Tempo der Ereignisse ordenlich durchgeschüttelt, halten aber Kurs!“, so das Gründerteam.

Website: sendance.at

Kategorie Regionenrocker

Platz 1: Aigner Speditions GmbH (Aigner-Gruppe), Marius Aigner, Grieskirchen
AIGNER Logistics blickt auf eine lange Familiengeschichte zurück. Gegründet 1938 von Albert und Kreszentia Aigner, hat sich das Unternehmen von einem kleinen Betrieb zu einem der führenden Logistikunternehmen in Österreich entwickelt. Mit dem Einstieg von Marius Aigner im Jahr 2012 und der Übernahme durch ihn im Jahr 2018 schlug das Unternehmen das nächste Kapitel auf: die Verbindung von Tradition mit moderner Technologie und dynamischer Weiterentwicklung. „Was uns antreibt, ist mehr als nur Transport – es ist ein Versprechen an unsere Partner. Mit 100 Prozent Power, Leidenschaft und Expertise entwickeln wir individuelle Transportlösungen, die kosteneffi zient, nachhaltig und exakt auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Unser Anspruch ist es, nicht nur von A nach B zu fahren, sondern echte Begeisterung zu schaffen und unsere Kunden zu Fans zu machen. Als Regionenrocker stehen wir für regionale Wertschöpfung, langfristige Part nerschaften und verantwortungsvolles Wachstum. Unsere Mission: unser Familienunternehmen in die Zukunft katapultieren, innovative Lösungen in der Logistik schaffen und mit Nachhaltigkeit, Begeisterung und neuen Technologien wie KI, Maßstäbe für eine ganze Branche setzen“, so Marius Aigner.

Website: aigner-logistics.at

Platz 2: Spiel Sport Motorik Penz GmbH, Lukas Penz, Freistadt

Die Spiel Sport Motorik Penz GmbH hat ihren Sitz in der Gemeinde Liebenau im Mühlviertel. Ge gründet wurde sie mit der Vision, Spiel- und Bewegungsräume zu schaffen, die Kinder und Erwach sene gleichermaßen begeistern. Was mit einer Idee begann, ist heute ein starkes Team von 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit viel Leidenschaft Motorikanlagen, Bewegungsparks und individuell geplante Spielplätze für den öffentlichen Raum entwickeln und umsetzen. Die Spielge räte entstehen aus Lärchen und Robinienholz, einem natürlichen, robusten Werkstoff, der für Nachhaltigkeit und Beständigkeit steht. Damit verbindet das Unternehmen regionale Handwerks kunst mit höchsten Sicherheitsstandards und innovativen Konzepten. Jedes Projekt wird individu ell geplant und umgesetzt, sodass echte Unikate entstehen, die langfristig Bewegung, Kreativität und gemeinsames Erleben fördern. „Wir sind Regionenrocker, weil wir mit innovativen Spiel- und Bewegungsräumen die Lebensqualität in unserer Region aktiv mitgestalten. Durch die Verwendung regionaler Materialien, die Sicherung von Arbeitsplätzen im Mühlviertel und die enge Zusammen arbeit mit Gemeinden und Partnern schaffen wir bleibende Werte für Jung und Alt – mitten aus der Region, für die Region“, so Lukas Penz.

Website: motorik-penz.at

Platz 3: Ama Charity Putz, Charity Putz, Grieskirchen
„chary chic“ im Bezirk Grieskirchen steht für charakterstarke Möbelunikate aus zweiter Hand. Gründerin Charity Putz rettet, was andere wegwerfen würden und schafft daraus zeitlose Einzel stücke für Menschen, die das Besondere suchen – stilvoll, nachhaltig & zeitlos. „Regionrocker sind wir, weil wir zeigen, dass echtes Handwerk und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen keine Ausnahmen sein müssen. Unsere Materialien stammen großteils aus der Umgebung, unsere Partnerbetriebe sind lokal und unsere Ideen verwurzelt im Hausruckviertel. Unsere Kundinnen und Kunden entscheiden sich bewusst gegen Massenware und für Qualität mit Geschichte. Sie suchen keinen Trend, sondern Möbel, die Haltung zeigen. Dass wir damit unter die Top-3 beim Jungunter nehmerpreis 2025 gewählt wurden, bestätigt und bestärkt uns. Nachhaltigkeit, Regionalität und Individualität sind mehr als ein Zeitgeist, sie sind die Zukunft und wir freuen uns, sie gemeinsam mit unserer Community zu gestalten“, erzählt die Gründerin Charity Putz.

Website: chary-chic.at

Kategorie Visionenreiter

Platz 1: Moldsonics GmbH, Thomas Mitterlehner, Bernhard Praher, Klaus Straka, Linz-Stadt
Seit 2017 arbeitet die Moldsonics GmbH unermüdlich an ihrer Vision, die Ultraschallsensorik zur Grundlage autonomer und ressourcenschonender Produktionsprozesse zu machen. Ihre Idee ist, Maschinen mit berührungsloser Sensorik auszustatten, damit sie selbst erkennen, was im Inneren passiert und in Echtzeit darauf reagieren können. So entstehen Prozesse, die sich automatisch an Materialschwankungen anpassen, Ausschuss minimieren, Energie sparen und unabhängig vom Fach kräftemangel funktionieren. Die Sensorik wurde aus universitärer Forschung heraus entwickelt, mit dem Anspruch, dass wissenschaftliche Erkenntnisse nicht in der Schublade verschwinden, son dern echten Mehrwert in der industriellen Praxis schaffen. „Heute ist unsere Technologie bereits in der Kunststoff- und Metallverarbeitung im Einsatz und zeigt, wie aus Forschung greifbare Inno vation entsteht. Direkt aus Linz, für eine effizientere, stabilere und nachhaltigere Industrie“, so das Gründerteam der Moldsonics GmbH.

Website: moldsonics.com

Platz 2: winkk GmbH, Jakob Stadlhuber, Hannes Wolfmayr, Kevin Händel, Freistadt
Die winkk GmbH ist eine Software-Argentur mit Schwerpunkt auf App-Entwicklung und KI Technologien mit Sitz in Hagenberg. Neben Projekten für Kunden aus verschiedensten Branchen setzt das 10-köpfige Team auch eigene Projekte um. „Wo wir eine Nische mit Potenzial erkennen, setzen wir an“, so das Gründerteam. So auch bei „Firmenbuch AI“: Zufällig stießen die Gründer auf einen Online-Artikel zu einer neuen EU-Gesetzesnovelle, welche die Zugänglichkeit von Fir mendaten wie z.B. Jahresabschlüsse vorschreibt. Das macht Firmendaten transparenter denn je. Doch Transparenz heißt nicht gleich Verständlichkeit. „Bilanzsumme, Anlagevermögen, Gesamt verbindlichkeiten,… wie bitte? Informationen aus dem Firmenbuch zu verstehen und interpretieren ist ohne BWL-Studium gar nicht so einfach. Das wollten wir mit ‚Firmenbuch AI‘ ändern. Auf der Plattform können Userinnen und User nach einem im österreichischen Firmenbuch gelisteten Un ternehmen suchen. Eine KI fasst alle verfügbaren Daten zusammen und interpretiert sie in grafi scher und textueller Form. Unsere Vision mit diesem Projekt ist, komplexe Daten für alle Menschen zugänglicher zu machen“, erklären die Gründer. Was als Nebenprojekt startete, verzeichnete nach wenigen Tagen mehrere Tausend User und ging in lokalen Medien viral. „Kleine und große Erfolge wie dieser motivieren uns als Team, auch weiterhin unsere Ideen in die Tat umzusetzen und ma chen unseren Beruf jeden Tag aufs Neue spannend“, so Jakob Stadlhuber, Hannes Wolfmayr und Kevin Händel.

Website: winkk.com/de

Platz 3: DI Kubai GmbH, Elisabeth Trunkenpolz, Schärding
Die DI Kubai GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen im Bezirk Schärding und Teil der CAB-Gruppe. Sie produzieren Vollgummiartikel, Gummi-Metallverbindungen sowie Präzisions dichtungen und stehen für Nachhaltigkeit, Regionalität und verantwortungsbewusstes Wirtschaf ten. Die umweltbewusste Ausrichtung spiegelt sich in den Produkten und Prozessen wider. Mit der Einführung eines hochentwickelten Vulkanisierwerkzeugs produziert die DI Kubai GmbH Zyklonta schen nicht nur produktiver und kosteneffizienter, sondern auch ressourcenschonender. Gleich zeitig werden die eigenen Mitarbeiter von aufwendiger Handarbeit entlastet und die Qualität der Erzeugnisse gesteigert. „Diese Fertigungsumstellung stärkt die regionale Wertschöpfung und setzt ein klares Zeichen für ökologische wie ökonomische Verantwortung“, so die Geschäftsführerin Eli sabeth Trunkenpolz.

Website: kubai.at

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