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Testimonial der Interessenvertretung Junge Wirtschaft Salzburg - Founder Felix
© Junge Wirtschaft Salzburg

LAUNCH THE FUTURE ENTREPRENEURS

Zukunftsvision der Jungen Wirtschaft Salzburg

Lesedauer: 3 Minuten

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27.05.2026

Die Reise von Felix – vom Zukunftsdepot zum erfolgreichen Jungunternehmer

Felix wird in Salzburg geboren. Mit seiner Geburt startet auch etwas Neues: ein Zukunftsdepot. 1.000 Euro werden für ihn am Kapitalmarkt veranlagt – nicht als Geschenk, sondern als Investition in seine Zukunft. In der Schule lernt Felix, was Sparen, Investieren und Unternehmertum bedeuten und eine Idee entsteht: Vielleicht gründe ich einmal etwas Eigenes.  Die „Youth Entrepreneurship Week“ inspiriert ihn sehr! Er beginnt, an einer App zu tüfteln, die regionale Betriebe digital sichtbar macht. Früher hätte er bis zur Volljährigkeit warten müssen, doch Gründen mit 16 gibt ihm die Möglichkeit, seine Idee sofort umzusetzen und das Budget des Zukunftsdepots für seine unternehmerische Idee einzusetzen.

Der Weg in die Selbstständigkeit ist dabei überraschend einfach: Über einen digitalen One-Stop-Shop erledigt Felix alle Schritte der Gründung online – von der Anmeldung bis zu den ersten Behördengängen. Dabei ist er nicht allein, sondern wird schon vorab vom Gründerservice der Wirtschaftskammer Salzburg Schritt für Schritt begleitet.

Schon früh merkt Felix: Unternehmertum ist kein Einzelkampf. Über die Junge Wirtschaft Salzburg lernt er bei Networking-Events Gleichgesinnte kennen. Aus Gesprächen werden Kooperationen. Aus Kontakten werden KundInnen.

Im ersten Geschäftsjahr investiert Felix in Laptop, Kameraequipment und Büroausstattung. Dank der Anhebung der GWG-Grenze kann er diese Anschaffungen unkompliziert abschreiben – weniger Bürokratie, mehr Fokus auf sein Business. Auch beim Wachstum spürt er Entlastung: Die verbesserte Kleinunternehmerregelung gibt ihm mehr Spielraum in der Anfangsphase. Statt sich früh mit komplexen steuerlichen Pflichten auseinanderzusetzen, kann Felix seine Energie in Produktentwicklung und Kundengewinnung stecken. So kann er gesund wachsen und zu einem stabilen, regional verwurzelten Unternehmen werden.

 

Unsere Forderungen im Überblick, damit diese Vision Wirklichkeit werden kann:

Zukunftsdepot – Future Fund für jedes Kind!

Jedes neugeborene Kind soll ein Zukunftsdepot mit mindestens 1.000 Euro erhalten, das kostenlos am Kapitalmarkt veranlagt und in den Schulunterricht eingebunden wird. Ab 18 Jahren kann das Vermögen steuerfrei für Ausbildung oder Wohnen genutzt werden. Für eine Unternehmensgründung kann das Zukunftsdepot schon mit 16 ausgeschüttet werden. Zusätzlich soll es ausdrücklich möglich sein, dass Eltern/Angehörige privat in dieses Depot einzahlen (laufend oder einmalig). Alternativ kann das Zukunftsdepot bis zur Pension steuerbegünstigt weiter veranlagt werden.

Gründen mit 16 - #Team16 – Let them Launch

Die nächste Generation an Jungunternehmer:innen steht schon in den Startlöchern. Für einige unter ihnen heißt es aber nach wie vor „Bitte warten!“, da sie das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Solche rechtlichen Erfordernisse dürfen unserem innovativen und unternehmerischen Nachwuchs nicht im Weg stehen. Wir fordern daher, dass die Gründung eines Unternehmens analog zum aktiven Wahlrecht nach einem Beratungsgespräch mit dem Gründerservice der Wirtschaftskammer bereits ab 16 Jahren möglich ist.

Digitalen Gründungsprozess vorantreiben – Founders Fast Lane

Der Einstieg in die Selbstständigkeit soll so einfach und digital wie möglich werden. Dafür braucht es einen durchgängigen Gründungsprozess über eine zentrale Plattform – einen One-Stop-Shop, der alle Schritte effizient und nutzerfreundlich bündelt. Nach einem Online-Beratungsgespräch mit dem Gründerservice der jeweiligen Landeskammer, kann der potenzielle Gründer ganz einfach online das Gewerbe anmelden.

Verbesserung Kleinunternehmerregelung – Clear to Launch

Im Sinne der Verwaltungsvereinfachung wurde mit der Erhöhung der umsatzsteuerlichen Grenze auf 55.000 Euro in der Kleinunternehmerregelung ein erster Schritt in Richtung Entbürokratisierung gesetzt. Mit einer Anhebung auf 85.000 Euro könnten noch mehr Unternehmen spürbar entlastet und steuerliche Pflichten deutlich vereinfacht werden.

Anhebung GWG – Keep it Simple

Zur Entlastung von Unternehmen und Finanzverwaltung soll die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter auf 2.500 Euro angehoben werden. Das schafft einen Investitionsanreiz und reduziert den bürokratischen Aufwand durch eine einfach umsetzbare Maßnahme spürbar.