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Kammerumlage 1, Kammerumlage 2, Grundumlage

Infos, Voraussetzungen und Funktionsweise der drei Umlagen

Die Aufgaben der Wirtschaftskammer sind vielfältig und umfangreich. Sie ist eine Interessenvertretung und Dienstleistungsorganisation für die Wirtschaftstreibenden, die mitgliederorientiert denkt und nach wirtschaftlichen Grundsätzen geführt wird. Die Finanzierung der Wirtschaftskammerorganisation erfolgt hauptsächlich durch Umlagen ihrer Mitglieder. Dies hat im Vergleich zu anderen Staaten, in denen die Kammern z.T. mit öffentlichen Geldern bzw. staatlichen Subventionen finanziert werden, den entscheidenden Vorteil, dass die Wirtschaftskammer die Interessen und Anliegen ihrer Mitglieder unabhängig und weisungsfrei (kein Staatseinfluss!) nachdrücklich und konsequent vertreten kann.

Der Nationalrat hat im Sommer 2017 eine Novelle des Wirtschaftskammergesetzes (WKG) beschlossen, die mit 1.1.2019 in Kraft tritt. Diese Novelle ist Teil eines Reformpakets, das unter anderem eine finanzielle Entlastung der Mitglieder der Wirtschaftskammern Österreichs beinhaltet. 

Die Kammerumlagen (KU1 und KU2) dienen der Finanzierung der Wirtschaftskammer. Um für eine gerechte Verteilung der Finanzierungsbeiträge zu sorgen, wird bei der Kammerumlage 1 und Kammerumlage 2 einerseits auf den Umsatz (Vorsteuer, Erwerbsteuer,…) und andererseits auf die Zahl der Mitarbeiter (Lohnsumme) Rücksicht genommen.

Die Grundumlage dient ausschließlich der Finanzierung der Fachgruppen (Fachvertretungen) und Fachverbände. Sie wird von der jeweiligen Fachorganisation beschlossen und von der Wirtschaftskammer eingehoben.

Nähere Informationen zu den Umlagen finden Sie unserer Broschüre.

Inhalt


1.      Welche Umlagen gibt es?

1.1     Warum gibt es verschiedene Umlagen?

2.      Kammerumlage 1

2.1     Rechtliche Basis: Wer ist verpflichtet KU 1 zu bezahlen?

2.2     Was ist Grundlage für die Ermittlung der KU 1?

2.3     Welche Freigrenze gibt es bei der KU1?

2.4     Wie hoch ist der KU1 - Satz?

2.5     Wer schreibt die KU1 vor?

2.6     Wann und an wen ist die KU1 zu bezahlen?

2.7     Rechtsmittel

3.      Kammerumlage 2 (=Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag = DZ)

3.1     Rechtliche Basis: Wer ist verpflichtet, KU2 zu bezahlen?

3.2     Was ist Grundlage für die Ermittlung der KU2?

3.3     Welche Freigrenze gibt es bei der KU2?

3.4     Wie hoch ist der KU2 - Satz?

3.5     Besonderheiten bei der Ermittlung der KU2        

3.6     Wer schreibt die KU2 vor?

3.7     Wann und an wen ist die KU2 zu bezahlen?

3.8     Rechtsmittel

4.      Grundumlage

4.1     Was wird mit den Grundumlagen alles finanziert?

4.2     Rechtliche Basis

4.3     Wer beschließt die Höhe?

4.4     Kriterien der Bemessung

4.5     Zahlungsziel, Einwände, Beschwerde