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Brunnensanierung

Bei Brunnen ist grundsätzlich zu unterscheiden in Schachtbrunnen, Bohrbrunnen und Schlagbrunnen:

  • Bei Schachtbrunnen wird ein aus Brunnenringen gefertigter Schacht in die Grundwasser führende Schicht geführt und das Wasser mit einer Pumpe an die Oberfläche gefördert.
  • Bohrbrunnen werden durch eine zylindrische Bohrung in die wasserführende Schicht errichtet und das Bohrloch anschließend durch Einsetzen von Rohren ausgebaut. Das Brunnenrohr muss mit einem wasserdichten Brunnenabschlusskopf versehen sein, der das Eindringen von Verunreinigungen verhindert. Der Vorschacht muss mit einer Entlüftung und mit einem dichten, versperrbaren Deckel ausgestatten sein.
  • Schlagbrunnen werden durch Einrammen eines Rohres in den Untergrund bis in die wasserführende Schicht errichtet. Am unteren Teil des Rohres findet sich ein perforierter Abschnitt (Schlitzrohr), durch den das Grundwasser angesaugt wird.


Wartung von Schachtbrunnen

Vom Brunnenbesitzer selbst durchgeführt werden können folgende Maßnahmen:

  • regelmäßige Kontrolle der Dichtheit des Deckels, der Brunnenringe und der Durchführungen;
  • regelmäßige Kontrolle der Funktionsfähigkeit der Entlüftung;
  • nach Bedarf Entfernen von Schwimmschichten auf der Wasseroberfläche;
  • nach Bedarf Entfernen von Schlamm vom Brunnenboden;
  • regelmäßige Kontrolle der Funktionsfähigkeit der Pumpe und Hausinstallationen;
  • Führen eines Brunnenbetriebsbesuches.


Bei der Durchführung von Wartungsarbeiten im Schacht ist Vorsicht geboten, es besteht Erstickungsgefahr.


Wartung von Bohr- und Schlagbrunnen

Diese beiden Typen sind aufgrund ihrer Bauart weitgehend wartungsfrei. Es empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle der Entlüftung, der Pumpe sowie die Prüfung der Dichtheit der Abdeckung.


Brunnendesinfektion

Auf Wasser, das zu Erwerbszwecken oder zur Gemeinschaftsversorgung gewonnen, gelagert, behandelt, verkauft oder in einer anderen im Gesetz aufgezählten Form in Verkehr gebracht wird, ist die Trinkwasserverordnung (das Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz) anwendbar. Bei hygienischen Problemen und nach größeren Arbeiten am Wasserspender muss der Brunnen daher desinfiziert werden. Eine Brunnendesinfektion ist nur dann sinnvoll, wenn durch vorherige Sanierungsmaßnahmen das weitere Eindringen von Keimen verhindert wird. Die Desinfektion des Brunnens kann mittels Chlorkalkpulver oder Natriumhypochloridlauge erfolgen. Letztere ist auch in verdünnter Form ätzend. Beim Bohrbrunnen kann zusätzlich zur Desinfektion eine mechanische Reinigung des Brunnens mit Bürsten oder mit Hochdruckverfahren durchgeführt werden.

Die Desinfektion sollte jedoch am besten von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Informationen über ausführende Betriebe erhalten Sie bei Ihren Landeskammern.

 
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