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EU Energielabel: Rahmenrichtlinie und produktspezifische Verordnungen

Neue als EU-Verordnung seit 1.8.2017

Verbraucher kennen die vor langer Zeit in Europa eingeführten Etiketten: Sie helfen, die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten auf einen Blick einzuschätzen. Grundlage für diese verpflichtende Kennzeichnung bestimmter Produktgruppen ist die Rahmenrichtlinie über die Angabe des Verbrauchs an Energie und anderen Ressourcen durch energieverbrauchsrelevante Produkte (Energy Labelling Directive/ELD, RL 2010/30/EU).

Die Einzelheiten, wie etwa die von Produkt zu Produkt variierenden konkreten Angaben auf dem Etikett, werden in EU-Verordnungen geregelt.

In österreichisches Recht wurde die Rahmenrichtlinie mit der Produkte-Verbrauchsangabenverordnung 2011 - PVV 2011 (BGBl. II Nr. 232/2011) umgesetzt. Bei Bauprodukten sind landesrechtliche Bestimmungen relevant.

Neue EU-Rahmenverordnung  seit 1. August 2017

Als Teil des Sommerpakets "Energie" präsentierte die EU-Kommission bereits im Juli 2015 auch den Entwurf für eine Überarbeitung der Rahmenbestimmungen. Diese wurden Ende Juli 2017 als neue EU-Verordnung verlautbart.


Bisherige Bestimmungen

Bereits auf Basis früherer EU-Rahmenrichtlinien wurden für einige Haushaltsgeräte und für Lampen Durchführungsbestimmungen erlassen, von denen nur noch eine gültig und wie folgt in nationales Recht umgesetzt wurde: 

Neue produktspezifische Vorschriften
Die EU-Kommission hat für folgende Produktgruppen neue Vorschriften (delegierte Verordnungen) erlassen, die direkt in allen EU-Mitgliedstaaten gelten:

  • Haushaltsgeschirrspüler
  • Haushaltskühlgeräte
  • Haushaltswaschmaschinen
  • Fernsehgeräte
  • Luftkonditionierer (Raumklimageräte)
  • Haushaltswäschetrockner
  • elektrische Lampen und Leuchten (inkl. LED, betrifft auch Möbel mit integrierten Leuchten)
  • Staubsauger
  • Raumheizgeräte, Kombiheizgeräte und Verbundanlagen mit Solareinrichtungen
  • Warmwasserbereiter und -speicher sowie Verbundanlagen mit Solareinrichtungen
  • Haushaltsbacköfen und -dunstabzugshauben
  • Wohnraumlüftungsgeräte
  • gewerbliche Kühllagerschränke
  • Festbrennstoffkessel und Verbundanlagen mit Solareinrichtungen
  • Einzelraumheizgeräte - ab 1.1.2018

Mit einer horizontalen Verordnung wurden zehn Energielabel-Verordnungen hinsichtlich der erforderlichen Angaben im Internet geändert. In ähnlicher Weise erfolgte eine Klarstellung zur Anwendung von Prüftoleranzen.

Neue Verordnungen in Vorbereitung


Sonstige energieverbrauchsbezogene Kennzeichen

Seit November 2012 ist die EU-Verordnung über die Kennzeichnung von Reifen in Bezug auf Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und Rollgeräusch einzuhalten.

Auch die verpflichtende Information über den Kraftstoffverbrauch von PKW kann je nach Umsetzung in den einzelnen Mitgliedstaaten als Energieverbrauchskennzeichnung betrachtet werden. Näheres zur Umsetzung in Österreich:

Freiwillige Kennzeichen

Die verpflichtende Energieverbrauchskennzeichnung von bestimmten Produkten wird auf EU-Ebene durch freiwillige Kennzeichen ergänzt wie z.B.

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