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Sechs Personen stehen vor Informationsbannern des Regionalmanagements und der Landwirtschaftskammer Tirol bei einer Projektvorstellung im Freien. Die Gruppe posiert vor einem Gewerbegebäude, auf Stehtischen sind Namensschilder der Beteiligten aufgestellt. Im Hintergrund sind ein Gewerbegebiet sowie Berglandschaft zu sehen.
© Regionalmanagement KUUSK

Energie gemeinsam nutzen: Neues Projekt eröffnet Chancen für Kufsteiner Betriebe

Strom erzeugen, Energie effizienter nutzen und Kosten senken: Genau hier setzt das neue Projekt „Synergie“ im Bezirk Kufstein an. Unternehmen, Landwirtschaft und Gemeinden sollen künftig regionale Energiepotenziale besser nutzen und neue Möglichkeiten für die gemeinsame Energieversorgung erschließen.

Lesedauer: 1 Minute

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15.06.2026

Warum das für Ihr Unternehmen interessant ist

Die Energiepreise bleiben für viele Betriebe ein zentraler Kostenfaktor. Gleichzeitig entstehen durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen und Energiegemeinschaften neue Möglichkeiten, Strom regional zu teilen und effizienter einzusetzen.

Das Projekt „Synergie“ untersucht, wie Unternehmen im Bezirk Kufstein künftig von:

  • regional erzeugtem Strom
  • gemeinsamen Energielösungen
  • intelligenter Steuerung von Lastspitzen
  • Abwärmenutzung
  • geringeren Energiekosten

profitieren können.

Pilotprojekt in Ebbs liefert Praxiserfahrungen

Im Gewerbegebiet Kleinfeld in Ebbs analysieren mehrere Betriebe derzeit ihre Energieflüsse. Ziel ist es, konkrete Modelle zu entwickeln, die später auch für andere Unternehmen im Bezirk interessant sein können.

Beteiligt sind:

  • 3CON
  • Freisinger
  • Maschinenbau Stock
  • Moser
  • Hallo du

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen zeigen, wie regionale Energieüberschüsse besser genutzt und Verbrauchsspitzen reduziert werden können.

Große Potenziale im Bezirk Kufstein

Die bisherigen Analysen zeigen, dass in der Region deutlich mehr erneuerbare Energie erzeugt werden könnte, als aktuell genutzt wird. Allein in Ebbs liegt das jährliche Stromerzeugungspotenzial bei rund 60,9 GWh, während der derzeitige Bedarf bei etwa 26,1 GWh liegt.

Genau diese Differenz eröffnet neue Chancen für Unternehmen, die künftig stärker auf regionale Energieversorgung setzen möchten.

Wirtschaft und Landwirtschaft als Partner

Ein besonderer Ansatz des Projekts ist die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und landwirtschaftlichen Betrieben. Energieintensive Anlagen wie Heutrocknungs- oder Pelletieranlagen könnten künftig verstärkt dann betrieben werden, wenn regionale Energieüberschüsse verfügbar sind.

Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für regionale Energiekreisläufe und eine effizientere Nutzung vorhandener Ressourcen.

Unterstützung für Betriebe

Die WK-Bezirksstelle Kufstein begleitet das Projekt als Partner und bringt die Perspektive der regionalen Wirtschaft ein. Unternehmen, die ihre Energiekosten senken oder Potenziale für Energieeffizienz identifizieren möchten, können zudem Beratungsangebote der Wirtschaftskammer Tirol nutzen.

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