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Zusammen Mehr
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Freizeitwohnsitze Kitzbühel: 217 Mio. Euro für die Wirtschaft

Wer im Bezirk Kitzbühel als Unternehmer:in tätig ist, spürt die Wirkung von Freizeitwohnsitzen direkt im Auftragsbuch – vom Bau über das Handwerk bis zu Handel und Gastronomie. Eine aktuelle Studie des GAW Wirtschaftsforschungsinstituts im Auftrag der Wirtschaftskammer beziffert erstmals, wie viel Geld Inhaber:innen von Freizeitwohnsitzen im Bezirk tatsächlich ausgeben – und in welche Branchen es fließt. Die Initiative „Zusammen:mehr" macht diese Zahlen sichtbar und liefert Argumente, die jede:r Betrieb in Gesprächen mit Kund:innen, Gemeinden und Politik nutzen kann.

Lesedauer: 3 Minuten

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05.05.2026

Was Unternehmer:innen aus Kitzbühel davon haben 

Die Zahlen aus der Studie sind kein Selbstzweck. Sie geben Betrieben in Kitzbühel drei Dinge an die Hand:

  • Belege statt Bauchgefühl: Wer in Kund:innengesprächen, bei Gemeindesitzungen oder im Branchenaustausch über die Bedeutung von Freizeitwohnsitzen spricht, hat erstmals belastbare Zahlen aus einem unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstitut.
  • Sichtbarkeit der eigenen Branche: Die Studie schlüsselt auf, welche Wirtschaftsbereiche in welchem Umfang profitieren. Bau, Gastronomie, Handel, Verkehr und Wohnungswesen werden mit konkreten Eurobeträgen ausgewiesen.
  • Argumentationshilfe für die Region: Die Daten zeigen, dass Freizeitwohnsitze einen messbaren Anteil am regionalen Wirtschaftskreislauf haben – ein Punkt, der in vielen Diskussionen rund um den Bezirk Kitzbühel sachlicher geführt werden kann, wenn die Zahlen auf dem Tisch liegen.


Die Zahlen zeigen schwarz auf weiß, was wir im Bezirk seit Jahren spüren: Freizeitwohnsitze sind ein wirtschaftlicher Faktor, von dem unsere Betriebe direkt profitieren. Mit Zusammen:mehr machen wir diese Wirkung sichtbar – für die Unternehmer:innen, für die Gemeinden und für die gesamte Region.

Die wichtigsten Studienergebnisse für den Bezirk Kitzbühel

Die GAW-Studie hat alle Ausgaben erfasst, die Inhaber:innen von Freizeitwohnsitzen im Bezirk Kitzbühel tätigen: Aufenthaltsausgaben, laufende Betriebs- und Energiekosten, Investitionen in Instandhaltung sowie die Einnahmen aus Freizeitwohnsitzpauschale und -abgabe.

Die Eckdaten für 2024:

  • 217 Millionen Euro Ausgaben fließen jährlich in die Wirtschaft des Bezirks Kitzbühel
  • 192,3 Millionen Euro zusätzliches Bruttoregionalprodukt
  • 1.758 Arbeitsplätze, die direkt oder indirekt davon abhängen
  • 75,1 Millionen Euro Lohnsumme, die in der Region bleibt
  • Österreichweit: 288,4 Millionen Euro Beitrag zum BIP, 2.621 Arbeitsplätze

Welche Branchen profitieren am stärksten

Die Wertschöpfung verteilt sich über die gesamte Bezirkswirtschaft, mit klaren Schwerpunkten:

  • Bausektor: 37,9 Mio. Euro
  • Beherbergung und Gastronomie: 34,0 Mio. Euro
  • Grundstücks- und Wohnungswesen: 19,3 Mio. Euro
  • Handel: 14,2 Mio. Euro
  • Verkehr: 10,0 Mio. Euro

Über die wirtschaftlichen Verflechtungen kommt ein Teil der Wertschöpfung am Ende allen Branchen der Region zugute – auch Betrieben, die auf den ersten Blick wenig mit dem Thema zu tun haben.

Was die Initiative „Zusammen:mehr" konkret macht

„Zusammen:mehr" ist die gemeinsame Initiative der WK-Bezirksstelle Kitzbühel, die die Studienergebnisse in den öffentlichen Diskurs bringt. Die Plattform veröffentlicht laufend:

  • Die vollständigen Studienergebnisse mit Zahlen, Daten und Fakten
  • Reportagen über Kitzbüheler Betriebe – von der Biokäserei Walchsee bis zum Familienunternehmen Pircher Moden – die zeigen, wie regionale Wertschöpfung im Alltag funktioniert
  • Einen Podcast mit Stimmen aus Wirtschaft, Tourismus und Gemeindepolitik
  • Material und Argumente, die Betriebe für ihre eigene Kommunikation übernehmen können
Zur Initiative Zusammen:mehr

Studie und weiterführende Inhalte

Die vollständige Studie „Freizeitwohnsitze und ihre ökonomische Bedeutung für den Bezirk Kitzbühel" sowie alle Reportagen, Studienergebnisse und der Podcast sind auf der Initiativseite frei zugänglich.

Studie und alle Inhalte ansehen
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