Zum Inhalt springen
Eine lächelnde Person steht in einem Gebäude und hält ein Tablet in den Händen. Sie trägt einen weißen Kittel und hat ein Stethoskop um den Hals.
© Drazen | stock.adobe.com

Medizin-Uni Wörgl bringt starke Impulse für Wirtschaft und Arbeitsmarkt

Lesedauer: 1 Minute

Einen Moment bitte. Ladevorgang läuft ...
0:00
Audio konnte nicht geladen werden. Erneut versuchen
0:00
0:00
08.04.2026

Die geplante private Medizin-Universität in Wörgl entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Zukunftsthema für das Tiroler Unterland. Im Fokus steht dabei nicht nur die Ausbildung dringend benötigter Ärzt:innen, sondern vor allem die massive regionale Wertschöpfung, die mit dem Projekt verbunden ist.

Bei einer Pressekonferenz der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Kufstein betonten Obfrau Sonja Altenburger und Klaus Felderer, Vorstandsdirektor der Sparkasse Kufstein, die wirtschaftliche Dimension des Vorhabens.

Wenn wir heute über die Medizin-Uni in Wörgl sprechen, dann geht es nicht nur um Ausbildung – es geht um Wertschöpfung, um Versorgungssicherheit und um die Zukunft unseres Standorts. Diese Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen.

17 Millionen Euro jährlich für die regionale Wirtschaft

Im Vollausbau sollen bis zu 1.400 Studierende am Standort Wörgl ausgebildet werden. Allein deren Ausgaben für Wohnen, Verpflegung, Mobilität und Freizeit führen zu einer jährlichen Wertschöpfung von rund 17 Millionen Euro in der Region.

Zusätzlich entsteht ein nachhaltiger Effekt für den Arbeitsmarkt: Ein Teil der Studierenden bleibt nach dem Studium im Land. Dadurch könnten jährlich bis zu 40 zusätzliche Mediziner:innen in Tirol zur Verfügung stehen.

Die geplante Universität würde als privat finanzierter Standort zusätzliche Ausbildungskapazitäten schaffen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des Ärztemangels leisten .

Eine Person sitzt an einem Tisch und spricht in Mikrofone. Neben ihr sitzt eine andere Person und blickt nach unten auf Unterlagen
© WK Tirol Pressekonferenz in der WK-Bezirksstelle Kufstein mit WK-Bezirksobfrau Sonja Altenburger und Vorstandsdirektor der Sparkasse Kufstein, Klaus Felderer.

Standortfaktor mit breiter Wirkung

Für die regionale Wirtschaft ergeben sich weitreichende Effekte. Neben Investitionen in den Universitätscampus sind zusätzliche Impulse für den Wohnbau, die Gastronomie und die Infrastruktur zu erwarten.

„Der Status einer Universitätsstadt würde Wörgl nachhaltig verändern. Eine medizinische Universität mitten im Zentrum bringt Leben, Kaufkraft und neue Arbeitsplätze“, so Felderer.

Auch Kooperationen zwischen Universität und regionalen Betrieben eröffnen neue Chancen für Innovation und Wertschöpfung.

Strategische Chance für die Region

Die Wirtschaftskammer Kufstein sieht in der Medizin-Uni Wörgl ein zentrales Zukunftsprojekt für den gesamten Bezirk und darüber hinaus.

„Wenn wir heute über die Medizin-Uni in Wörgl sprechen, dann geht es nicht nur um Ausbildung – es geht um Wertschöpfung, um Versorgungssicherheit und um die Zukunft unseres Standorts. Diese Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen“, betont Altenburger.

Weitere interessante Artikel
  • alpine connects
    Grenzüberschreitend innovativ: FH Kufstein Tirol Partner beim Startup-Camp „alpine connects“ 2025
    Weiterlesen
  • Eine große Projektionsfläche zeigt den Schriftzug „Neujahrsempfang 2026“. Daneben ist ein stilisierter goldener Adler auf hellem Hintergrund zu sehen. Unten rechts befindet sich das Logo der Wirtschaftskammer Tirol. Im Vordergrund ist unscharf ein Glas zu erkennen, was auf eine Veranstaltung mit Publikum hinweist. Der Raum ist warm beleuchtet und wirkt wie ein Veranstaltungssaal.
    Neujahrsempfang der Wirtschaftskammer Kufstein greift zentrale Standortfragen auf
    Weiterlesen
  • Personen im Beratungsgespräch in Businesskleidung vor einem Bürohintergrund mit Regalen und Mappen
    Innovationsroadshow - konkrete Projektberatung, Inspiration und offene Gespräche
    Weiterlesen