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Schifahrende Person, mit Helm, Skibrille und Skistöcken, die eine Skipiste hinunterfährt und die Arme in der Luft hat.
© grafikplusfoto | stock.adobe.com

Was die starke Wintersaison für Unternehmen im Bezirk Landeck bedeutet

Der Bezirk Landeck bleibt Tirols stärkste Tourismusregion. Die aktuellen Zahlen der Landesstatistik zeigen: Die Wintersaison 2025/26 brachte mehr Gäste, mehr Nächtigungen und zusätzliche Wertschöpfung für zahlreiche Betriebe im Bezirk.

Lesedauer: 4 Minuten

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11.06.2026

6,1 Mio.+2,5%

Nächtigungen Winter 2025/26

1,24 Mio.+3.2%

Ankünfte

+150.000

Nächtigungen mehr als im Vorjahr

#1

Stärkster Tourismusbezirk Tirols

Rund 6,1 Millionen Nächtigungen, über 1,24 Millionen Gäste und erneut Platz eins unter allen Tiroler Bezirken: Die Wintersaison 2025/26 hat im Bezirk Landeck ein außergewöhnlich starkes Ergebnis gebracht. Das zeigen die aktuellen Zahlen der Landesstatistik. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Plus von 150.000 Nächtigungen. Was das für Unternehmer:innen im Bezirk bedeutet – und welche Chancen sich daraus ergeben.

Diese Zahlen zeigen deutlich, wie eng die wirtschaftliche Entwicklung unseres Bezirks mit einem starken Tourismus verbunden ist. Der Tourismus schafft nicht nur direkte Arbeitsplätze in Hotels, Gastronomie oder Seilbahnen, sondern sichert Einkommen und Wertschöpfung in zahlreichen weiteren Bereichen – vom Gewerbe und Handwerk über den Handel bis hin zu regionalen Dienstleistern und Produzenten.

Ischgl, St. Anton und Co bestätigen internationale Strahlkraft

Die stärksten Tourismusgemeinden lieferten erneut ab. Für Gitterle ist das kein Zufall: „Unsere Betriebe investieren seit Jahren konsequent in Qualität, moderne Infrastruktur und ein hochwertiges Gästeerlebnis. Gäste erwarten heute weit mehr als ein schönes Skigebiet – Professionalität, Servicequalität, Kulinarik und Erlebnisangebote. Dass unsere Region hier erfolgreich besteht, ist das Ergebnis harter Arbeit vieler Unternehmer:innen."

Balkendiagramm zu den Nächtigungen in den Tourismusgemeinden des Bezirks Landeck in der Wintersaison 2025/26. Ischgl führt mit 1,4 Millionen Nächtigungen vor St. Anton (955.000) und Serfaus (771.000). Die stärksten Zuwächse verzeichnen Pettneu (+7,5 %) und St. Anton (+3,5 %), leichte Rückgänge gibt es in Galtür (-0,7 %) und im Kaunertal (-0,5 %). Quelle: Landesstatistik Tirol.
© WK Tirol - KI generiert Ischgl und St. Anton bleiben die stärksten Tourismusmotoren

Starke Zuwächse aus Übersee und neuen europäischen Märkten

Deutschland bleibt mit knapp 2,7 Millionen Nächtigungen der wichtigste Herkunftsmarkt, gefolgt von den Niederlanden mit über 1,2 Millionen. Auch der Inlandsmarkt legte zu: österreichische Gäste verzeichneten ein Nächtigungsplus von 4,0 Prozent. Besonders dynamisch entwickelten sich neue Märkt

Säulendiagramm zur Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahr. Österreich weist ein Wachstum von rund vier Prozent auf. Polen und Schweden liegen bei etwa 18 bis 21 Prozent, die USA bei rund 29 Prozent und Kanada mit etwa 38 Prozent an der Spitze.
© WK Tirol - KI generiert Dynamisches Wachstum in wichtigen Auslandsmärkten: Die höchsten Zuwächse gegenüber dem Vorjahr verzeichnen Kanada und die USA, gefolgt von Polen und Schweden.

Die breite Streuung unserer Herkunftsmärkte macht den Tourismusstandort widerstandsfähig. Die Zuwächse aus Übersee bestätigen, dass die Qualität unseres Angebots weltweit wahrgenommen wird.

Was das für Ihren Betrieb bedeutet

Hinter diesen Zahlen stehen engagierte Unternehmerfamilien, motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und enorme Investitionen in Qualität und Weiterentwicklung. Vier Punkte, die für Unternehmer:innen im Bezirk Landeck direkt relevant sind:

Internationale Gäste = höhere Erwartungen

Wer Gäste aus den USA, Kanada oder neuen europäischen Märkten ansprechen will, braucht mehrsprachige Kommunikation, internationale Buchbarkeit und ein klar positioniertes Qualitätsprofil.

Sommerpotenzial liegt noch brach

Mit dem seit 1. Mai laufenden Tourismussommer richtet sich der Blick nach vorne. Wandern, Biken, Familienangebote, Kulinarik und Wellness gewinnen stetig an Bedeutung – jetzt ist der richtige Moment, das eigene Sommerprofil zu schärfen.

Fachkräfte bleiben entscheidend

Der Tourismus trägt wesentlich dazu bei, junge Menschen in der Region halten zu können. Wer heute in attraktive Arbeitsbedingungen investiert, profitiert morgen von verlässlichen Teams.

Wertschöpfung weit über Hotels hinaus

Gewerbe, Handel, Handwerk, regionale Dienstleister und Produzenten profitieren direkt vom Gästeaufkommen. Die Zahlen sind ein Argument für Investitionen – in Qualität, Infrastruktur und neue Angebote.

Blick nach vorne: Sommertourismus als nächste Wachstumschance. Der Bezirk Landeck hat sich zunehmend zur Ganzjahresdestination entwickelt. Der positive Schwung aus dem Winter gibt zusätzlichen Rückenwind – für Betriebe, die jetzt aktiv in ihr Sommerprofil investieren.

Hinweis
Sommertourismus gezielt entwickeln
Die WK-Bezirksstelle Landeck berät Sie zu Förderungen, Beratungsangeboten und Qualifizierungsmaßnahmen für eine starke Sommersaison. Verlässliche Rahmenbedingungen bei Infrastruktur, Mobilität, Energiepreisen und Fachkräftesicherung – wir setzen uns dafür ein.

Stimmen aus der Praxis

Gerade im Sommertourismus liegt noch enormes Potenzial. Der positive Schwung aus dem Winter gibt uns zusätzlichen Rückenwind. Der Tourismus sichert Beschäftigungsmöglichkeiten für tausende Menschen und trägt wesentlich dazu bei, junge Menschen in der Region halten zu können.

Wenn wir diesen Weg konsequent weitergehen, wird der Bezirk Landeck auch künftig eine der führenden Tourismusregionen im Alpenraum bleiben. Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen – bei Infrastruktur, Mobilität, Energiepreisen, Bürokratieabbau und Fachkräftesicherung.

Der Erfolg unseres Tourismus ist kein Selbstläufer. Hinter diesen Zahlen stehen engagierte Unternehmerfamilien, motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und enorme Investitionen in Qualität und Weiterentwicklung. Dafür gebührt allen Beteiligten großer Dank und Anerkennung.

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