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Ein junges Mädchen steht in der Mitte und hält eine Urkunde in den Händen. Links und rechts neben ihr stehen zwei Erwachsene, die an der Veranstaltung beteiligt sind. Im Hintergrund sind Logos der Wirtschaftskammer Tirol und weiterer Organisationen sichtbar. Das Bild zeigt die Auszeichnung im Rahmen des Tiroler Vorlesetags.
© Land Tirol | Sedlak

Vom Klassenzimmer in den Buchhandel: Vorlesetag zeigt wirtschaftliche Wirkung

Sandra Weber aus der Volksschule Volders hat es geschafft: Ihre Geschichte wird im Tiroler Vorlesebuch veröffentlicht und ist damit im Tiroler Buchhandel erhältlich. Der Tiroler Vorlesetag zeigt eindrucksvoll, wie Leseförderung, Kreativität und regionale Wertschöpfung zusammenwirken – mit direktem Nutzen für den Wirtschaftsstandort.

Lesedauer: 3 Minuten

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02.04.2026

Warum Lesen ein Wirtschaftsfaktor ist

Lesekompetenz ist mehr als eine schulische Fähigkeit – sie ist eine zentrale Grundlage für den späteren beruflichen Erfolg. Wer gut lesen kann, versteht Inhalte schneller, kann sich Wissen eigenständig aneignen und komplexe Zusammenhänge erfassen.

„Wer gut lesen kann, versteht Inhalte besser, kann sich Wissen selbstständig aneignen und ist langfristig im Vorteil – sowohl im schulischen Kontext als auch im Berufsleben“, betont Sonja Altenburger, Obfrau der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft Tirol.

Gerade für einen Wirtschaftsstandort wie Innsbruck Stadt-Land ist das entscheidend: Gut ausgebildete, sprachlich kompetente junge Menschen sind die Basis für Fachkräfte von morgen.

Erfolg aus dem Bezirk Innsbruck Stadt-Land

Besonders erfreulich:  Sandra Weber aus Volders darf sich Landessiegerin beim Tiroler Vorlesetag 2026 nennen. Sie konnte sich im Rahmen des Tiroler Vorlesetags durchsetzen und ihre Geschichte im Tiroler Vorlesebuch platzieren.

Ein junges Mädchen sitzt in einem Sessel und liest aus einem Blatt Papier vor, das sie in den Händen hält. Vor ihr steht ein Mikrofon. Die Umgebung ist dekorativ gestaltet mit Pflanzen, Büchern und einem farbenfrohen Hintergrund. Die Szene zeigt eine Lesung im Rahmen des Tiroler Vorlesetags.
© Land Tirol | Sedlak Sandra Weber von der Volksschule Volders liest ihre Siegergeschichte „Wenn Moritz Murmel träumt“ beim Tiroler Vorlesetag.
Eine Person steht auf einer Bühne und hält ein geöffnetes Buch in den Händen, das sie dem Publikum zeigt. Neben ihr stehen zwei weitere Personen, eine davon spricht in ein Mikrofon. Im Hintergrund sind Logos der Veranstalter zu sehen. Die Szene zeigt die Präsentation des Tiroler Vorlesebuchs.
© Land Tirol | Sedlak Landeshauptmann Anton Mattle (links), Bildungslandesrätin Cornelia Hagele (Rechts) und Sonja Altenburger, Obfrau der Buch- und Medienwirtschaft Tirol, präsentieren das Tiroler Vorlesebuch.

Damit wird nicht nur individuelle Leistung sichtbar, sondern auch die Qualität der Bildungsarbeit im Bezirk. Gleichzeitig entsteht ein konkretes Produkt, das im regionalen Buchhandel erhältlich ist – ein direkter Bezug zur heimischen Wirtschaft.

Auch Bezirksobfrau Rebecca Kirchbaumer gratuliert:

 „Der Erfolg zeigt, welches Potenzial in unseren jungen Talenten steckt. Solche Initiativen stärken nicht nur die Freude am Lesen, sondern auch zentrale Kompetenzen für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts.“

Regionale Wertschöpfung: Vom Wettbewerb in den Handel

Der Tiroler Vorlesetag zeigt auch ganz konkret wirtschaftliche Wirkung.

Die besten Geschichten werden im „Tiroler Vorlesebuch“ veröffentlicht – und sind im Tiroler Buchhandel erhältlich. Damit entsteht ein direkter Bezug zur regionalen Wirtschaft: von der kreativen Leistung bis hin zum Produkt im Handel.

„Wenn das Interesse für Literatur früh geweckt wird, profitiert langfristig auch die gesamte Branche“, so Altenburger.

Für Buchhandlungen, Verlage und die Medienwirtschaft bedeutet das:

  • stärkere Nachfrage
  • neue Zielgruppen
  • langfristige Kundenbindung 

Zusammenarbeit als Erfolgsmodell

Der Tiroler Vorlesetag ist ein Beispiel dafür, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Bildung und Wirtschaft funktioniert.

Schulen, Land Tirol und die Buch- und Medienwirtschaft ziehen hier an einem Strang. Diese Kooperation ist entscheidend, um nachhaltige Effekte zu erzielen.

„Wir sind als Branche der Ort, an dem Literatur das ganze Jahr über lebendig ist und bringen unsere Expertise ein“, erklärt Altenburger.

Das Cover des Tiroler Vorlesebuchs zeigt eine gezeichnete Berglandschaft mit schneebedeckten Gipfeln und Wäldern. Im Vordergrund steht ein Murmeltier mit Brille, das ein Buch liest. Neben ihm liegt ein Stapel bunter Bücher. Im oberen Bereich steht der Titel „Lesen. Schreiben. Vorlesen. Das Tiroler Vorlesebuch“. Rechts oben ist der Hinweis „Der Tiroler Buchhandel“ zu sehen.
© WK Tirol Das vorläufige Cover des Tiroler Vorlesebuchs 2026 – dort werden die besten Geschichten des Volksschulwettbewerbs veröffentlicht. Ab 6. April überall im Tiroler Buchhandel erhältlich.

Mehr erfahren und regional kaufen

Das Tiroler Vorlesebuch mit den besten Geschichten – darunter auch der Beitrag aus dem Bezirk Innsbruck Stadt-Land – ist ab dem 6. April überall im Tiroler Buchhandel erhältlich.

Damit unterstützen Sie nicht nur junge Talente, sondern auch die regionale Buch- und Medienwirtschaft. 

Weitere Informationen zum Tiroler Vorlesetag und zum Buch unter: Tiroler Vorlesetag

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