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ART_WALKS UND AUSSTELLUNGEN

Vom 22. bis 25. April 2026 lädt das GALLERY WEEK_END bereits zum vierten Mal dazu ein, Kunst hautnah zu erleben. 

Lesedauer: 8 Minuten

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06.03.2026

ART_WALKS

Wie nehmen wir Kunst wahr? Jede und jeder betrachtet sie auf ganz eigene Weise. Gerade in der zeitgenössischen Kunst kann sie fundierte Eindrücke neue Perspektiven eröffnen und die eigene Wahrnehmung vertiefen.

Unsere ART WALKS bieten genau das: professionell geführte Rundgänge durch Innsbrucks Galerien – informativ, inspirierend und für alle geeignet, ob kunstaffin oder neugierig. Entdecken Sie spannende Ausstellungsorte, lernen Sie die Werke und Künstlerinnen und Künstler näher kennen und erleben Sie die Tiroler Kunstszene hautnah.

Die Führungen dauern 1–2 Stunden und werden von Kunstvermittlerin Maria Bimegger geleitet. Treffpunkt für fast alle ART WALKS ist der Eingang der Wirtschaftskammer Tirol, Wilhelm-Greil-Straße 7. 

Termine:

DatumDetails
Mi., 22. April, ca. 19:00 Uhr nach der Eröffnung findet der Art_Walk in Wilten - Kunst in Schaufenstern - statt

Do., 23. April, um 16:30 Uhr Wirtschaftskammer Tirol, Galerie Maier, Galerie Elisabeth & Klaus Thoman
Fr., 24. April, um 16:30 Uhr Galerie Rhomberg, Art Galerie Sailer, Galerie gezwanzig
Sa., 25. April, um 16:30 Uhr artdepot gallery, Galerie Victoria, Galerie Mathias Mayr

Die Teilnahme ist kostenlos. Jetzt anmelden: kunsthandel@wktirol.at

Programmänderungen vorbehalten.


Ausstellungen

LEBEN. LEBEN.
Artist Statement: Leben. Leben.

Das muss man sich erst einmal trauen.
Ich war viele Jahre auf Autopilot, hab „gespurt“ damit andere glücklich sind.
Bis ich schließlich so klein war, dass selbst der Staub im Raum mich nicht wahrnehmen konnte. Ich hab mir selbst den Platz zum Atmen genommen. Bis ich aufgehört habe, mich auf das Außen zu fokusieren und mir stattdessen meinen inneren Raum ausgebaut habe. Wozu auf andere hören, wenn man sichs selbst so fein machen kann.
Höhen und Tiefen – fähig zu sein beides zu fühlen, das ist Lebendigkeit.

Zur Ausstellung
Die Ausstellung trägt den Titel „Leben. Leben." Die Bilder laden dazu ein, seine innere Lebendigkeit zu erwecken. Der Gänsehautmoment, wenn man etwas Aufregendes erlebt. Wie tanzende Partikel, die sich auf der Hautoberfläche bewegen. Lilee Imperator macht dieses Phänomen sichtbar. Ihre Arbeiten spiegeln den Betrachtenden ihr eigenes wunderbares Sein zurück.

Laurin Strele ist ein preisgekrönter Fotojournalist österreichischer Herkunft, der seine Karriere der Erzählung der menschlichen stories hinter den Schlagzeilen.

Seine Leidenschaft für die Fotografie begann schon in jungen Jahren, entfacht durch die eindrucksvollen Bilder in den Fotobüchern seiner Eltern. Strele war besonders von Fotografien des Vietnamkriegs und anderen historischen Momenten des Fotojournalismus fasziniert. „Sie gingen über Worte hinaus und eröffneten ihm neue Welten“, sagt er.

Die Fähigkeit der Fotografie, uns durch gemeinsame Emotionen über Zeit und Raum hinweg zu verbinden, faszinierte mich. Die Bedeutung, Zeugnis abzulegen und denen eine Stimme zu geben, die oft ungehört bleiben, hat mich schon früh tief beeindruckt. Es wurde mein Traum, in die Fußstapfen dieser Fotografen zu treten und mit meiner Arbeit Licht auf Unerzähltes zu werfen. stories"

Sein fotojournalistischer Ansatz ist tief verwurzelt in Empathie und Respekt, die bei der Arbeit in solch sensiblen und unbeständigen Umgebungen unerlässlich sind. Er ist bestrebt, unaufdringlich zu bleiben und das Vertrauen derjenigen zu gewinnen, die er fotografiert, ohne dabei ihre Würde zu verlieren. Er glaubt, dass die wahre Darstellung der Menschen stories erfordert, ihr Leben und ihren Kontext zu verstehen und gleichzeitig die ethischen Dilemmata anzuerkennen, die mit der Dokumentation von Leid einhergehen.

Es gibt Momente, in denen ich den Instinkt überwinden muss, kein Foto zu machen – besonders in schwierigen Situationen, wie zum Beispiel beim Fotografieren verwundeter Soldaten oder Menschen, die enormes Leid ertragen müssen. In solchen Momenten erinnere ich mich an den Zweck des Bildes: Zeugnis abzulegen, Bewusstsein zu schaffen und zu erzählen. stories die sonst vielleicht ungesehen blieben.“

Ausstellung 2.-25-April

MARIAGRAZIA LONGHI, geboren 1990 in Innsbruck und wohnt ebenda

Seit frühester Kindheit konnte sie sich für´s Zeichnen begeistern und hatte bereits im Kindergarten die fixe Idee Malerin zu werden. Dieser Wunsch wurde zu ihrer Berufung. Sie absolvierte ein Kunstgeschichtestudium und eine akademische Ausbildung im Bereich Malerei und Illustration.

Auch ihre Freizeit ist künstlerisch geprägt: Sie fertigt Figuren aus verschiedenen Modelliermassen und ist leidenschaftliche Tortenbäckerin.

Ihre Werke haben zum Ziel ein Lächeln auf das Gesicht des Betrachters zu zaubern, ihn eine optische Entdeckungsreise machen zu lassen und seine Fantasie anzuregen, wenn die „schiefen Häuser“ vor dem inneren Auge zum Leben erweckt werden. 

Instagram: mariagrazia_longhi
Website: mariaagraziart.com
BEERIN Barbara Schubert, geboren 1956 in Innsbruck, wohnt in Vomp 

Barbara Schubert signiert ihre Bilder mit „Beerin“, da sie in einem früheren Leben BEER hieß. Sie stammt aus einer künstlerisch sehr begabten Familie, hatte aber selber mit der Malerei nichts am Hut, bis sie die Freude am Festhalten von besonderen Lebenssituationen oder Gesichtsausdrücken ihrer Mitmenschen entdeckte.

Dazu erlernte sie die  Ölmalerei  an verschiedenen Kunstakademien im In- und Ausland bei honorigen Dozenten, die sie in ihrem besonderen Duktus bestärkten und sie immer noch im Umgang mit der Farbe zu perfektionieren versuchen.  Sie verarbeitet mit ihren Bildern keine gesellschaftskritischen oder politischen Themen; ihre Botschaft ist lediglich Humor, Witz und Spaß an der Freud.

Ausstellung: RIANGLE - ELISABETH SCHUTTING / MARIA KÖFLER / CECILIA GATEHOUSE

Beschreibung
Von 14. März bis 25. April 2026 ist die Ausstellung TRIANGLE mit Arbeiten der Künstlerinnen Elisabeth Schutting (AT), Maria Köfler (AT) und Cecilia Gatehouse (SWE/UK) zu sehen. Elisabeth Schutting setzt in ihren Arbeiten fragmentarische Bildzitate in neue Zusammenhänge und schafft subtile, assoziative Bildwerke in Mischtechniken aus Zeichnung, Druckgrafik und Aquarell. Maria Köfler's Werk findet nach anfänglicher Fokussierung auf das Medium Zeichnung, immer mehr zur Malerei - als verschwommen monochrome Landschaften und fiktive Naturbildräume. Cecilia Gatehouse arbeitet an der Schnittstelle zwischen Zeichnung und Objekt. Sie 'zeichnet' mit weichen Stahldrahtkonturen skulptural-figurative Wandobjekte und koloriert mit eingefärbten Textil.

Elisabeth SCHUTTING (AT)
1973 geboren in Innsbruck
Studium Grafik und Medien, Universität Mozarteum Salburg
2000-2002 Studium Malerei, Accademia di Belle Arti, Bologna
lebt und arbeitet in Thaur

Maria KÖFLER (AT)
1988 geboren in Innsbruck
Studium Kunstgeschichte, Universität Innsbruck
seit 2025 Akademie der bildenden Künste, Düsseldorf
Lebt und arbeitet in Innsbruck und Düsseldorf.

Cecilia GATEHOUSE (SWE/UK)
gebürtige Schwedin, lebt in England
1996-99 Art and Design, University Hertfordshire, Hatfield (UK)
1995-96 Art and Design, The City Literary Institute, London (UK)
lebt und arbeitet in Bedfordshire (UK)

PETER ADRIAN LARCHER - Zeichnungen

Beschreibung
Von 22. April bis 30. Mai 2026 ist die Ausstellung PETER ADRIAN LARCHER - Zeichnungen zu sehen.

Die Galerie Mathias Mayr präsentiert expressive Zeichnungen aus dem Gesamtwerk des Künstlers. Peter Larcher galt als Multitalent - genial, unangepasst, kompromisslos und schwierig. Er lebte zurückgezogen, mied die Öffentlichkeit und verweigerte ab 2002 jede weitere Ausstellungstätigkeit. Deshalb sind seine Arbeiten trotz hoher Qualität auf dem Kunstmarkt bisher weitgehend unbeachtet geblieben.

Peter Adrian LARCHER (AT 1955-2024)
1955 Lauterach - 2024 Innsbruck
1973 Studium der Malerei bei Max Weiler, Akademie der bildenden Künste Wien
ab 1974 Studium Kunstgeschichte, Universität Innsbruck (Dissertation 1989)
ab 1979 als freischaffender Künstler tätig

gilbert bretterbauer, interieur
30.03. - 15.05.2026 MO – FR 09.30 – 18.00

KURZBESCHREIBUNG AUSSTELLUNG
Der österreichische Künstler gilbert bretterbauer arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Design und Handwerk. In seinen raumgreifenden Installationen verbinden sich Möbel, textile Elemente und Bilder zu offenen Gefügen, in denen Funktion und Ästhetik ineinandergreifen. Abstraktion bildet dabei das zentrale Prinzip: Mit spielerischer Präzision interpretiert bretterbauer traditionelle Techniken neu und schafft Objekte, die weit über ihre Funktion hinausweisen.

Seine Möbel, Teppiche und Lampen – geprägt von intensiven Farben, markanten Texturen und geschwungenen Linien – treten als eigenständige Akteure im Raum auf.

Die Ausstellung – interieur  - versteht sich als Fortsetzung und Überschneidung bestehender Themen innerhalb der künstlerischen Praxis. Sie zeigt eine konsequente Auseinandersetzung mit Raum, Material und sozialer Interaktion – und eröffnet einen Ort, an dem Objekte nicht nur betrachtet, sondern auch erlebt werden.

Einzelausstellung: Erwin Lutz-Waldner (1912 Obermais bei Meran- 1975
Innsbruck)


Die aktuelle Ausstellung zeigt ausgewählte Aquarelle, Pastelle, Ölbilder und
Zeichnungen des renommierten Tiroler Künstlers Erwin Lutz-Waldner (1912
Obermais bei Meran- 1975 Innsbruck) und verschafft einen Einblick in sein
umfangreiches Oeuvre.

Vernissage am Donnerstag, 23. April 2026 ab 17.00 Uhr. 
Ausstellung bis 16. Mai 2026. 

Zur aktuellen Ausstellung
Vom 11. März bis 8. Mai 2026 zeigt die Galerie gezwanzig in Innsbruck die Ausstellung „Option" des Vorarlberger Künstlers Franz Türtscher (*1953, Dornbirn). Im Zentrum stehen seine räumlich-reliefartigen „Bildarchitekturen – Offener Rahmen" – modulare Wandobjekte aus Aluminiumrahmen, geometrischen Elementen und Bildtafeln, die Prozesse und Veränderbarkeit archivieren. Ergänzt werden diese durch Türtschers charakteristische Schriftbilder, in denen Typografie zu verdichteten Liniengeflechten wird und die Grenzen zwischen Lesen und Sehen verschwimmen. Türtschers Werke befinden sich in bedeutenden Sammlungen, u.a. im Museum im Kulturspeicher Würzburg und im Kunsthaus Bregenz.

Programmpunkt
Artist Talk mit Franz Türtscher 24. April 17 Uhr Leopoldstraße 41
Franz Türtscher begleitet die Besucher*innen durch seine aktuelle Ausstellung „Option“, gibt detaillierte Einblicke in seine Arbeit sowie seinen kreativen Prozess und beantwortet Fragen.

"Alpenblicke - Schweizer Perspektiven treffen auf Tiroler Sichtweisen"

Malerei, Objekte, Fotografie

Berge verbinden, Kunst überwindet Grenzen: Die ladengalerie lichtsinn wird zur Bühne für zeitgenössiche Schweizer und Tiroler Kunst.  In Zusammenarbeit mit der mainArt-Galerie von Salvatore Mainardi entsteht eine Gruppenausstellung von Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Richtungen, die neue Perspektiven eröffnet und überraschende Dialoge schafft.

Die KünstlerInnen: Mäggi Cueni (CH) - Papierkunst Peter-Felix Denzler (CH) - Sandmalerei Thomas Driendl (AT) - Fotografie Salvatore Mainardi (CH) - Malerei, Objekte Madeleine Meyer (CH) - Malerei Silvia Mende (CH) - Malerei Pina (CH) - Silberschmuck