Oma, ich brauche Geld!
Was früher der klassische Enkeltrick am Telefon war, hat sich heute auf das Internet und sämtliche Medien ausgeweitet.
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Auch die Betrüger gehen mit der Zeit. Phishing Mails gehören inzwischen zum Alltag, ebenso gefakte SMS, WhatsApp-Nachrichten oder Anzeigen auf Social Media. Vom großen weiten Feld der Love Scammer, die sich falsche Profile zulegen und mit der geklauten Identität auf Liebesfang gehen, ganz zu schweigen. Alle Maschen haben ein Ziel: uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Der Schaden kann dabei ganz unterschiedlich sein – vom finanziellen blauen Auge, mit dem man noch mal davongekommen ist, bis hin zur ruinierten Existenz.
Wie kann ich mich schützen?
Manche Fakes sehen täuschend echt aus, sodass sie auf den ersten Blick gar nicht als Fake zu erkennen sind. Was also tun? Schützen Sie sich, indem Sie NIEMALS auf irgendwelche Links klicken und Ihre Daten eingeben. Achten Sie auf sichere Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wenn es um Investments oder Anlageformen bei unbekannten Finanzfirmen geht, sollten Sie den Anbieter vorher genau prüfen. Schauen Sie sich unbedingt die Warnmeldungen der österreichischen Finanzaufsicht (FMA) an. Die FMA warnt vor Unternehmen oder Plattformen, die ohne Erlaubnis Finanzdienstleistungen anbieten. Im heurigen Jahr wurden bereits 35 solcher Warnungen veröffentlicht.
Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig
Ein wichtiger Kooperationspartner der FMA ist die Watchlist Internet – die führende Plattform im DACH-Raum in Sachen Internetbetrug. Dort finden Sie sämtliche Informationen zu den unterschiedlichsten Betrugsmaschen. Auch das Konsumentenportal des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz informiert über die wesentlichen Bereiche des Konsumentenschutzes – von Onlineshopping über Datenschutz, Viren und Spam bis hin zu Sicherheit im Internet. Heutzutage muss man vorsichtig sein. Lieber einmal zu viel nachgeforscht als einmal zu wenig. Das Internet hat die Möglichkeiten in jeder Hinsicht potenziert – die guten wie die schlechten.
Was tun, wenn ich Opfer geworden bin?
Sind Sie erst in die Falle getappt, heißt es schnell sein. Kontaktieren Sie Ihre Bank und lassen Sie Ihre Karten sperren. Gerade bei einer Überweisung zählt jede Minute. Denn solange die Zahlung noch im System verarbeitet wird und das Geld Ihr Konto noch nicht verlassen hat, kann die Bank den Auftrag manchmal noch stoppen. Allerdings dauert das Zeitfenster nur wenige Minuten.
Fazit: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Gerne stehen Ihnen die Tiroler Finanzdienstleister:innen mit Erfahrung und Know-how zur Seite. Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie persönlich.