Eine weiße Gondel an Stahlseilen hängend in verschneiter Berglandschaft
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Seilbahnen, Fachgruppe

Winter am Berg in Österreich

Informationen rund um den Wintersport

Lesedauer: 5 Minuten

09.01.2024

Skifahren in Österreich

Das Skifahren und der Skitourismus ist ein elementarer Teil der wirtschaftlichen Entwicklung des Alpenraums. Die Skigebiete in den Alpen verteilen sich auf die Länder: Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Deutschland und teilweise auch Slowenien.

Österreich ist DAS Wintersportland und zählt zu den Spitzenreitern in Europa.

Jeden Winter möchten die heimischen Bergbahnen mit zahlreichen Neuerungen sowie einem starken Fokus auf noch mehr Komfort bei den Wintersportlerinnen und Wintersportlern punkten – mit Erfolg: denn rund zwei Drittel der Urlauber kommen nur wegen dem Skifahren nach Österreich.

Größte Skigebiete in Österreich

  • Ski Arlberg, Österreich: Mit den Skigebieten von St. Anton, St. Christoph, Stuben, Zürs, Lech, Warth und Schröcken werden insgesamt rund 300 Pistenkilometer angeboten.
  • SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental: Über 270 präparierte Pistenkilometer, 82 moderne Bahnen und Österreichs größtes Nachtskigebiet in den Regionen Brixen im Thale, Ellmau, Going, Hopfgarten, Itter, Kirchberg, Scheffau, Söll und Westendorf.
  • Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn (Skicircus): Das Skigebiet befindet sich im Glemmtal (Salzburger) und erschließt rund 270 Pistenkilometer.
  • Ischgl/Samnaun – Silvretta Arena: Das Skigebiet befindet sich in Paznaun-Ischgl (Tirol) und im Engadin Samnaun mit rund 239 Pistenkilometern
  • Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis: Das Skigebiet befindet sich am sonnigen Hochplateau über dem Tiroler Oberinntal und bietet rund 214 Pistenkilometer.
  • KitzSki – Kitzbühel/Kirchberg: Das Skigebiet befindet sich in der Region Kitzbühel und im Brixental und stellt rund 188 Pistenkilometer zur Verfügung. 

Es ist wichtig zu beachten, dass die genauen Pistenkilometer und die Größenangaben der Skigebiete variieren können.


Qualität und Investitionen für die Gäste

Die heimischen Investitionen werden mit hervorragenden Noten seitens der Gäste belohnt und das ist ein klares Zeichen, dass dieser Weg der richtige ist und ein klarer Auftrag, konsequent an dieser markanten Positionierung weiterzuarbeiten. Um auch die Meinung der Gäste in die tägliche Arbeit einfließen zu lassen werden jährlich mehr als 50.000 Gäste befragt um dann nach den Bedürfnissen der Konsumentinnen und Konsumenten agieren zu können. Damit liegen die heimischen Seilbahnen voll im Trend und bieten genau das, was dem Gast wichtig ist.

Den Wintersportler:innen in Österreich stehen 2.648 Lifte und eine Pistenfläche von 23.714 ha zur Verfügung.

Der Qualitätsanspruch in den heimischen Skigebieten ist hoch und so bieten die Regionen in der Wintersaison Erlebnisse für alle - vom kleinen Familienskigebiet bis zum internationalen Top-Skigebiet mit mehreren hundert Pistenkilometern.

Wichtigste Entscheidungskriterien für die Wahl eines Skigebiets: Qualität der Skipisten, Größe des Skigebiets und Schneesicherheit.

Smart Skiing – Seilbahnen sind digital

Seilbahnen agieren am Puls der Zeit und so stecken auch in den Investitionen zahlreiche Maßnahmen um für die Digitalisierung gerüstet zu sein. Fast flächendeckendes WLAN gilt hier als selbstverständlich. Zusätzlich profitieren die Gäste von digitalen Services wie Fotopoints, online Ticketverkauf, Skiteststrecken, Apps, und vielem mehr. Skidatenbrillen und ähnliches gibt es ebenfalls auf Österreichs Pisten zu finden.


Skifahren ist keine Risikosportart

Hohe Qualität der Seilbahnanlagen, professionelle Pistenpräparierung und intensive Investitionen in die Pistenrettung sorgen dafür, dass die Sicherheit auf den Pisten hoch gehalten wird. So kann sich Österreich mit bestem Gewissen als Weltmarktführer in Sachen Sicherheit und Qualität bezeichnen.

Österreichs Seilbahnbetriebe investieren jährlich rund 11 Millionen Euro in Schulungen und Ausbildungen von Mitarbeitern für den sicheren Rettungseinsatz. Insgesamt sind derzeit knapp 2.400 Seilbahn-Mitarbeiter speziell für den Bergungsbereich bzw. als Pistenrettungssanitäter ausgebildet.

Die Anzahl der Skiunfälle ist in den letzten zehn Jahren um 50% gesunken – trotz steigender Beförderungszahlen. Das liegt nicht zuletzt auch an dem engmaschigen Rettungssystem in Österreich – ob professionelle Versorgung vor Ort oder Rettungshubschrauber!

Höchstes Sicherheitsdenken bei den Seilbahnen

Strenge Vorgaben, genaue Kontrollen, ein umfassendes Wartungs- und Serviceprogramm, höchste technische Standards und ein kompromissloses Sicherheitsdenken tragen wesentlich dazu bei, dass im Verhältnis zu den enormen Beförderungszahlen Österreichs Seilbahnen als das wohl sicherste Massentransportmittel bezeichnet werden kann.

Österreichs Seilbahnmitarbeiter leisten enorm viel für die Sicherheit des Wintersportgastes – so beinhaltet der Preis des Skipasses weit mehr als den Auf-/Abtransport für ein sicheres Skierlebnis:

  • Unfallverhütung & Pistenrettung
  • Pistensicherung & Lawinenschutz
  • Informationen, Hinweistafeln, Leitsysteme, Webcams
  • Bereitstellung von Shuttles, Parkplätze, Zubringerdienste
  • Beschneiung
  • Pistenpräparierung

Analyse:Berg: Statistische Auswertungen des Pistengeschehens

Resumée: 90% mit Skihelm unterwegs, Unfälle rückläufig, Herz-Kreislauf-Störung häufigste Unfallursache (Quelle: analyse:berg Jahrbuch, Österreichisches Kuratorium für alpine Sicherheit)

Das Unfallgeschehen auf Österreichs Pisten wird jährlich vom Kuratorium für Alpine Sicherheit analysiert. Die Saison 2022/23 zeigt zusammengefasst folgende Ergebnisse der Auswertung der Unfallzahlen (Meldungen bei der Alpinpolizei):

  • Das Tragen eines Skihelms hat sich mittlerweile bei fast allen Skifahrern durchgesetzt – über 90% tragen einen Helm!
  • Im 10-Jahresmittel liegt die Zahl der tödlich Verunfallten bei 7.
  • Die meisten Verletzten gibt es über die Jahre betrachtet im Februar, was auf die hohe Anzahl der Wintersportler zurückzuführen ist
  • Die meisten Personen verunglücken aufgrund von Aufprällen und Herz-Kreislauf-Störungen
  • Bei Verletzten ist die Hauptursache eigener Sturz oder Kollision

„Skiport“ ist keine „Risikosportart“ wie es oft in Medienberichten dargestellt wird. Der positive gesamtgesundheitliche Aspekt des Schneesports sowie seine positiven Auswirkungen auf die Lebensqualität durch die Bewegung in frischer Bergluft überwiegen bei weitem!

Tipps um unfallfrei den Skitag zu genießen

  • Angepasst fahren (Fahrgeschwindigkeit an Können und Bedingungen)
  • Material checken (gut gewartete Ausrüstung ist wichtig)
  • Aufwärmen (Fitness richtig einschätzen)
  • Pausen machen (Durchatmen und genießen)
  • FIS Regeln einhalten (Miteinander auf der Piste)
  • Eigenkönnen richtig einschätzen

Skifahren ist jung, „in“ und gut

Steigende Skier Days beweisen: Skifahren ist jung, „in“ und gut. Der Altersdurchschnitt der Skifahrer liegt seit Jahren bei etwa 39 Jahren. Ein Drittel der alpinen Wintersportler ist unter 30 Jahren. Jeder sechste weltweite Skitag wird auf den heimischen Pisten verbracht. Österreich steht somit bei vielen WintersportlerInnenn hoch im Kurs.

Österreichs Seilbahnen haben sich mit einer klaren Positionierung an die Weltspitze gearbeitet: Dafür waren vor allem eine Konzentration auf höchste Qualität und zugleich ein differenziertes Angebot verantwortlich. Für den Gast ist beim Skifahren vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig – und das stimmt auf den heimischen Pisten und wird von den Gästen gut benotet. Der Preis spielt insgesamt bei der Wahl des Skigebietes nur eine geringe Rolle, denn für nur 5% ist der Skipass-Preis entscheidend. So schätzen die Gäste vor allem die Größe des Skigebietes und die Schneesicherheit. Die hohe Zufriedenheit der Gäste wirkt sich auch auf die Weiterempfehlungsrate aus: Fast 90% empfehlen ihr Skigebiet weiter. 

Überragendes Feedback Gästefeedback – jung, cool § familienfreundlich 


  • Über 70% unserer Gäste kommen zum Skifahren
  • Hohe Zufriedenheit mit dem Gesamtprodukt: 88,6%
  • Konstant hoher Stammkunden-Anteil von über 80%
  • Weiterempfehlungsrate bei 90%
  • 95% bezeichnen Österreich als attraktive Wintersportdestination
  • 90% sagen: Skifahren ist großartig, cool und gesund
  • über 25% der Gäste sind Kids & Jugendliche
  • über 40% der Gäste sind mit Familie im Urlaub

Barrierefrei in Österreichs Skigebieten

Barrierefrei soll auch der Zugang zum Skisport sein – dazu setzen die heimischen Skigebiete zahlreiche Maßnahmen. Mit modernen behindertengerechten Liftanlagen, hilfsbereitem Personal und Abfahrten für jede Könnerstufe und jeden Fahrstil bieten etliche Skigebiete uneingeschränkten Pistenspaß für Monoskifahrer. Einem schönen barrierefreien Winterurlaub steht nichts im Weg – auch die Unterkünfte, Skilehrer und Sportgeschäfte bieten die ergänzenden Leistungen für einen barrierefreien Aufenthalt.


Das sagen die Branchen-Kenner

Video-Statements vom Obmann der Seilbahnen Österreichs und dem Geschäftsführer des Fachverbandes in der Wirtschaftskammer Österreich:

Dr. Erik Wolf, Geschäftsführer des Fachverbands der Seilbahnen Österreichs 

Franz Hörl, Obmann des Fachverbands der Seilbahnen Österreichs